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18. Juni 2008

Der Islam als religiös-ideologische Grundlage einer vormodernen Herrschaftskultur

In seinem gleichlautenden Vortrag auf der "Kritischen Islamkonferenz" (31.5./1.6.2008 in Köln) formuliert Hartmut Krauss verschiedene Aspekte des Islam.:
- Das religiöse Deutungs- und Normierungsmonopol als Grundmerkmal vormoderner Herrschaftsverhältnisse.
- Die europäische Überwindung dieses religiösen Deutungs- und Normierungsmonopols.
- Der Islam als Abwandlung der altarabischen Herrschaftskultur.
- Der Islam als Begründungssystem einer kulturspezifischen Herrschaftsordnung.

Kern der Ausführungen ist es, dass es verfehlt wäre, den Islam in seiner orthodoxen Kerngestalt als "Religion" zu begreifen und somit den Schutz des Religionsfreiheitsparagraphen zu gewähren. Es sei vielmehr die religiöse Prämisse einer allumfassenden Herrschaftslehre mit einem totalitären, grundrechtswidrigen und expansiven Geltungsanspruch. In dieser Grundform stelle der Islam eine Gefährdung der säkular-demokratischen Lebensordnung dar.

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