Die Anzahl der Gottesdienstbesucher (und damit auch die Häufigkeit des regelmäßigen Kirchgangs) wird als inhaltlicher Indikator für die "Verankerung" der Kirche unter den Gläubigen angesehen. Seit 1960 ist diese Anzahl (bezogen auf die Katholikenzahl in dem jeweiligen Bistum) kontinuierlich gesunken.
Dieser Trend hat sich auch in den vergangenen Jahren weiter fortgesetzt, so dass jetzt in einem ersten Bistum (Essen) die als nicht zu unterbietende Prozentzahl von weniger als 10 % der katholischen Kirchenmitglieder als regelmäßige Gottesdienstbesucher unterschritten wurde (mit 9,7 bzw. 9,8 %).
Während sich durchschnittlich von 1960 bis 2008 die Zahl der Gottesdienstbesucher um 33 Prozentpunkte verringert hat, sind es in den Bistümern Trier, Münster und Würzburg um bzw. über 40 Prozentpunkte Verringerung.