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14. März 2007

Kirchenmitglieder und Demografie

In der Situation, dass genauere Daten zur Kirchenmitgliedschaft öffentlich nicht vorhanden sind, haben kommunale Ämter für Statistik nun Informationen aufbereitet und veröffentlicht. Sowohl für Stuttgart wie für Wiesbaden sind zwei Studien publiziert worden, die jetzt in das fowid-Textarchiv aufgenommen wurden. Für Frankfurt/Main liegt ein vergleichbarer Bericht im Internet vor.

Diese Studien sind einerseits sehr informativ - geben sie doch sehr genaue Informationen über die Veränderungen der Mitgliedschaft in der evangelischen und der katholischen Kirche - andererseits haben sie aber genau dort ihre Grenze, da nur die für die Kirchensteuererhebung relevanten Religionszugehörigkeiten in der amtlichen Statistik erfasst werden.

So aufschlussreich und bemerkenswert beispielsweise die Informationen zum sich verändernden Altersaufbau der evangelischen und katholischen  Kirchenmitglieder sind, bleibt alles außerhalb dieser beiden Religionsgesellschaften im Verborgenen. Für Stuttgart  - einem Zentrum der  evangelischen Freikirchen - werden diese nicht erfasst. Für Wiesbaden ist der Ansatz, die Muslime aufgrund der Religionsverhältnisse in den Herkunftsländern der Migranten zu schätzen, diskussionsbedürftig, da gerade für eine nicht unerhebliche Zahl der Migranten ihre eigene Religionsferne auch ein Grund der Migration sein könnte.

Eine Zusammenfassung der Studien ist hier zu lesen.

 

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