Die jetzt bis 2009 aktualisierten Zahlen der Zeitreihen des Kirchlichen Lebens in den katholischen Bistümern Aachen, Augsburg, Bamberg, Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Essen, Eichstätt, Freiburg, Fulda, Görlitz und Hildesheim zeigen keine Trendwende der sich stetig verringernden Zahlen. Besonders deutlich wird dies in den Zahlen der Gottesdienstbesucher. In den letzten 50 Jahren ist die Anzahl um 65 % bis 83 % gesunken.
Ausnahmen bilden die Bistümer Berlin und Eichstätt, in denen immer noch 51 % bzw. 44 % der Gottesdienstteilnehmer von 1960 erfasst worden sind.
Und natürlich sind auch in den neuen Bundesländern drastische Rückgänge (trotz des kleineren Bezugszeitraumes ab 1989) zu verzeichnen. Sie liegen bei den bisher drei erfassten Bistümern Dresden-Meißen , Görlitz und Erfurt zwischen 38 und 57 %. Bei den übrigen untersuchten kirchlichen Ereignissen ist in den letzten Jahren ein leichter Anstieg, mitunter sogar ein über dem Durchschnitt des gesamten katholischen Deutschlands liegender Aufwärtstrend zu beobachten.
In den Bistümern Aachen, Augsburg, Bamberg, Fulda und Freiburg entwickeln sich die Trauungen, etc. entsprechend dem Durchschnitt des katholischen Deutschlands.
In den Bistümern und Essen und Hildesheim ist die Tendenz dagegen noch geringer als im Bundesdurchschnitt.