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07. August 2007

Migranten und Religionszugehörigkeit

Bei der Frage der Religionskultur in Deutschland wird unter historisch verkürzter Sichtweise Migration und "Islamisierung" in einen direkten Zusammenhang gebracht. Eine langfristige Betrachtung der Migranten in Deutschland, nach ihrem Herkunftsland und ihrer Religionszugehörigkeit, verweist nicht nur auf die verschiedenen Phasen der Migration in das heutige deutsche Staatsgebiet, sondern auch darauf, dass die christlichen Kirchen die "Gewinner" der Migration sind.

Ebenso wird der Unterschied deutlich, dass die evangelische Kirche in der ersten  Nachkriegszeit (bis 1953) Wanderungsgewinne erhielt - Kirchenmitglieder, die heute jedoch bereits pensioniert sind -, während die katholische Kirche erst in der zweiten Phase (nach 1969) davon profitierte - mit zur Zeit entsprechend jüngeren Kirchenmitgliedern und Kirchensteuerzahlern.

 

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