Die Auswertung der aktuellen Geschäftsberichte (2004) aller Kirchenbanken in Deutschland hinsichtlich der Geldeinlagen der konfessionellen Kunden aus Kirche, Caritas und Diakonie zeigt erstmals einen deutlichen Unterschied zwischen den katholischen und den evangelischen Kirchenbanken.
Während die katholischen Kunden ihre finanziellen Rücklagen weiter (um 667 Mio. Euro) aufstocken können, werden bei allen evangelischen Kirchenbanken die Geldeinlagen reduziert (um 582 Mio. Euro). Damit zeigt sich auch im Bereich der Rücklagen die unterschiedliche Entwicklung des Kirchensteueraufkommens.
Insgesamt hat sich das bei den Kirchenbanken deponierte sichtbare Geldvermögen konfessioneller Rechtsträger wiederum erhöht und beläuft sich zum Jahresende 2004 auf zusammen 23,3 Mrd. Euro.