Im Zusammenhang mit der medialen Diskussion um die Sterbehilfe für die Amerikanerin Terri Schiavo hat das Institut für Demoskopie (IfD Allensbach) im April 2005 die Meinungen zur passiven Sterbehilfe generell und zur Situation Terri Schiavos erhoben.
Bei der "passiven Sterbehilfe" geht es um die Einstellung lebensverlängernder medizinischer Maßnahmen, wenn der Patient es so erklärt hat.
80% der Befragten in Deutschland sind für diese passive Sterbehilfe, 8% sind dagegen.
Bei der Frage, ob für Terri Schiavo - die seit 15 Jahren im Wachkoma lag - ebenfalls diese passive Sterbehilfe erlaubt sein sollte - obwohl sie selbst dazu keine Willenserklärung verfügt hatte - stimmen 56% der Befragten auch für diese Situation der Beendigung der künstlichen Ernährung zu. 21% der Befragten fanden das nicht richtig.