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Zu den Autoren...

Alphabetisch nach Familiennnamen;
wird jeweils ergänzt.

Hans Albert, Prof. Dr. Dr.

Wissenschaftstheoretiker, Jahrgang 1921. Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1950 Diplom-Kaufmann, 1952 Promotion. 1952-1958 Wissenschaftlicher Assistent, Universität Köln . 1955 wird seine Habilitationsschrift - die eine soziologische Auffassung der Nationalökonomie formuliert - abgelehnt. 1957 Habilitation in Sozialpolitik. Seit 1963 Lehrstuhl für Soziologie und Wissenschaftslehre, Mannheim. 1961-1969 "Positivismus-Streit" der Soziologie mit Habermas, Popper, Albert, u.a.m. 1989 Eremitierung.
Bücher (aus einer Vielzahl): "Marktsoziologie und Entscheidungslogik", 1967, "Traktat über kritische Vernunft", 1968, "Plädoyer für einen kritischen Rationalismus", 1971, "Konstruktion und Kritik", 1972, "Das Elend der Theologie", 1979, "Kritik der reinen Erkenntnislehre", 1987.

 

Olaf Blaschke, Dr.

Historiker, Jahrgang 1963. Studium in Bielefeld, Paderborn und Illinois (USA). M.A. 1991, Promotion (Bielefeld) 1995. 2001-2002 Visiting Scholar an der Universität Cambridge (GB) und Visiting Fellow am St. Catherine's College. 1997-2004 Hochschulassistent in Trier.
Bücher (u.a.) "Katholizismus und Antisemitismus im Deutschen Kaiserreich", 1997.

 

Franz Buggle, Prof. Dr.

Psychologe, Jahrgang 1933. Studium der Psychologie, Philosophie, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften in Freiburg im Breisgau und in München, 1963 Promotion zum Dr. phil in den Fächern Psychologie, Philosophie und Psychopathologie. 1970-1974 Professor für Entwicklungs- und Sozialpsychologie an der Universität Regensburg, seit 1974 Lehrstuhl für Klinische und  Entwicklungspsychologie an der Universität Freiburg i.Br. . Ausgezeichnet mit dem Ludwig-Feuerbach-Preis des bfg Augsburg (2004).
Bücher (u.a.)  "Denn sie wissen nicht, was sie glauben", Neuauflage, Alibri, 2005. "Die Entwicklungspsychologie Jean Piagets", Kohlhammer, 2001.

 

Carsten Frerk, Dr.

Sozialwissenschaftler, Autor, Publizist, Jahrgang 1945. Studium der Germanistik und Politikwissenschaft in Freiburg im Brsg. und Berlin, Studienaufenthalte an der University of Essex / Colchester und dem International Social Science Center, University of Michigan / Ann Arbor; 1974-1979 Wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Politikwissenschaft Freie Universität Berlin, 1979 beurlaubt als Wahlforscher beim Institut für angewandte Sozialforschung (infas), 1979 Promotion Dr. rer. pol. (Berlin). 1980-1991 Geschäftsführender Gesellschafter der Quorum Verlag und Druck GmbH, Berlin; seit 1991 freiberuflich; Lehraufträge (2001) Freie Universität Berlin und (2006) Universität Lüneburg. Seit 2005 Leiter der außeruniversitären  Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland, 2006 Humanistischer Pressedienst (V.i.S.d.P.)
Bücher (u.a.): "Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland", 2002, "Caritas und Diakonie in Deutschland", 2005; (zusammen mit Michael Schmidt-Salomon) "Die Kirche im Kopf", 2007.

 

Horst Groschopp, Dr. habil.

Kulturwissenschaftler, Jahrgang 1949. Von 1971 (ab 1985 als Hochschullehrer) bis 1996 Forschung und Lehre am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. 1989 Mitbegründer der KulturInitiative '89. Direktor der Humanistischen Akademie Berlin. Bundesvorsitzender des Humanistischen Verbandes Deutschlands. Redakteur von "humanismus aktuell".
Bücher (u.a.): "Dissidenten, Freidenkerei und Kultur in Deutschland", 1997.

 

Eric Hilgendorf, Prof. Dr. Dr.

Jurist, Rechtsphilosoph, Jahrgang 1960. Studium der Philosophie, Neueren Geschichte und Rechtswissenschaft in Tübingen. Promotion (in Philosophie) 1990, Promotion (in Jura) 1992. Habilitation 1997 in Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie. 1997-2001 Professor für Strafrecht an der Universität Konstanz, seit 2001 Forschung und Lehre an der Universität Würzburg - Strafrecht, Srafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht, Rechtsinformatik.
Bücher (u.a.): "Argumentation in der Jurisprudenz", 1990, "Wissenschaftlicher Humanismus", 1998, "dtv-Atlas Recht, Bd.1", 2003.

 

Norbert Hoerster, Prof. Dr. Dr.

Rechtsphilosoph, Ethiker, Jahrgang 1937. Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie an mehreren deutschen und ausländischen Universitäten. Erste Juristische Staatsprüfung (Hamm) 1960, M.A. in Philosophie (University of Michigan) 1963;  Promotion zum Dr. jur (Münster) 1964, Promotion zum Dr. phil. (Bochum) 1967;  1967-1968 Lehrtätigkeit an der University of Michigan, Forschungsaufenthalt University of Exford; Habilitation für Philosophie (München) 1972; 1974 Professor für Rechts- und Sozialphilosophie in Mainz; 1998 Emeritierung.
Bücher (u.a.): "Utilitaristische Ethik und Verallgemeinerung", 1971, "Sterbehilfe im säkularen Staat", 1998, "Ethik des Embryonenschutzes", 2002, "Ethik und Interesse", 2003, "Haben Tiere eine Würde?", 2004.

 

Manfred Isemeyer

Geschäftsführer, Jahrgang 1948. Studium der Sozialarbeit und der Politischen Wissenschaften in Kiel und Berlin. Diplom-Pädagoge, Diplom-Politologe. Seit 1983 Geschäftsführer des Humanistischen Verbandes Berlin. 2003 Bundesverdienstorden.
Bücher (u.a.): "100 Jahre Jugendweihe", 1989; "Metropole des Humanismus: das atheistische Berlin", 2005; "Humanismus ist die Zukunft", 2006.

 

Bernulf Kanitscheider, Prof. Dr.

Physiker, Philosoph, Jahrgang 1939. Promotion (Innsbruck) 1964, Habilitation (Innsbruck) 1970. 1974 Berufung auf den neu errichteten Lehrstuhl für Philosophie der Naturwissenschaften an der Universität Gießen.
Bücher (u.a.): "Kosmologie", 1991, ""Auf der Suche nach dem Sinn", 1995, "Von Lust und Freude" (zusammen mit Bettina Dessau), 2000.

 

Beate Küpper, Dr.

Sozialpsychologin, Jahrgang 1968. Psychologiestudium in Marburg, 1994 Diplom. Lehrbeauftragte an der Ruhr-Universität Bochum, Promotion. 2000 - 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sozialpsychologie der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2004 Mitglied im Graduiertenkolleg "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" im gleichnamigen Projekt am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.
Bücher (u.a.): "Sind Singles anders?", 2002; "Warum wir aufeinander fliegen. Die Gesetze der Partnerwahl" (zusammen mir Manfred Hassebrauck), 2002.

 

Monika Neugebauer-Wölk, Prof. Dr.

Historikerin, Jahrgang 1946. Studium der Geschichte und Germanistik an der Freien Universität Berlin, danach Assistentin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Historischen Kommission zu Berlin. 1978 Promotion Dr.phil. (Berlin). 1988 Geschäftsführerin der Historischen Kommission zu Berlin. 1989 Habilitation für Neuere Geschichte; 1989 bis 1992 Lehrstuhlvertetung an der Universität Osnabrück, 1993 Professur für Geschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts an der Universität Oldenburg, danach Professur für denselben Arbeitsbereich an der Universität Halle-Wittenberg. 1999-2003 Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft "Frühe Neuzeit" im Historikerverband.
Bücher (u.a.): "Revolution und Constitution - Die Brüder Cotta", 1989; "Reichsjustiz und Aufklärung", 1993;  "Esoterische Bünde und bürgerliche Gesellschaft", 1995;  "Die Korrespondenz des Illuminatenordens, Bd.1", 2005.

 

Martin Neukamm

Chemie-Ingenieur, Jahrgang 1972. Studium der Chemie an der FH Aalen, 1997 Diplom. Seit 1998 Ingenieur an der TU München (Lehrstuhl für Technische Chemie). Seit 2004 außerdem ehrenamtlicher Geschäftsführer der AG Evolutionsbiologie des Verbandes deutscher Biologen.

 

Johannes Neumann, Prof. Dr.

Rechts- und Religionssoziologe, ehemals Professor für Kirchenrecht, Jahrgang 1929. Studium der Philosophie, Geschichte, Soziologie und Theologie in München. Promotion zum Dr. iur. cand. und Habilitation am Kanonischen Institut der Universität München. 1970-1972 Rektor der Universität. Seit 1975 Honorarprofessor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Universität Mannheim. 1977 Rückgabe der missio canonica und Professor für Rechts- und Religionssoziologie. 1982-1996 Sprecher des "Zentrums zur interdisziplinären Erforschung Lebenswelten behinderter Menschen". Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft.
Bücher (u.a.): "Das Kirchenrecht", 1972; "Menschenrechte - auch in der Kirche?", 1976; "Grundriß des katholischen Kirchenrechts", 1981;  "Gesellschaft und Charakter", 1995.

 

Gita Neumann

Referentin für Lebenshilfe, Jahrgang 1952. Studium der Sozialwissenschaften in Bochum, der Philosophie und Psychologie in Berlin. Seit 1989 tätig beim Freidenkerverband, seit 1993 umbenannt in: Humanistischer Verband Deutschlands (HVD), Landesverband Berlin. Entwicklung der Hospizarbeit und des Modells der individuellen Patientenverfügung. Mitglied in der Akademie für Ethik in der Medizin (Göttingen) und Mitglied der interdisziplinären AG "Patientenautonomie am Lebensende" des Bundesministeriums der Justiz, 2004.

 

Armin Pfahl-Taughber, Prof. Dr.

Hochschullehrer, Jahrgang 1963. Diplom-Politologe, Diplom-Soziologe, Professor an der FH Bund für öffentliche Verwaltung, Fachbereich: Öffentliche Sicherheit, Brühl, Aussenstelle:Swisttal-Heimerheim. Arbeitsschwerpunkte: Antisemitismus, Extremismus, Ideengeschichte, Religion, Totalitarismus.
Bücher (u.a.): "Antisemitismus in der deutschen Geschichte", 2002; "Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland", 4.Auflage, 2006.

 

Uwe Puschner, PD Dr.

Historiker. 1975-1981 Studium der Geschichte, Germanistik, Soziologie und Politologie in München; 1981 M.A.; 1982-1983 Graduiertenstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung;  1983-1984 und 1986-1994  Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Bundeswehr München, 1984-1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Haus der Bayerischen Geschichte; 1986 Promotion; 1988-1992 Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universtät München; 1993 Deutscher Schulbuchpreis (zusammen mit Michael Wolffsohn); seit 1994 am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, als Wissenschaftlicher Assistent, 1998 Habilitation, Oberassistent, seit 2005 festangestellter wissenschaftlicher Mitarbeiter. März 2005 Gastprofessur an der Université Paul Verlaine, Metz.
Bücher (u.a.): "Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich. Sprache-Rassse-Religion", 2001; "Geschichte der Juden in Deutschland. Quellen und Kontroversen", 1992 (zus. mit Michael Wolffsohn); "Handwerk zwischen Tradition und Wandel", 1988.

 

Christian Sailer, Dr.

Anwalt, Jahrgang 1935. Studium der Rechtswissenschaft und Grundstudium der Philosophie; Promotion Dr. iur.; 30 Jahre Rechtsanwalt in München, einer breiteren Öffentlichkeit durch Prozesse gegen staatliche Großplanungen bekannt geworden, in denen er Bürger und Gemeinden vertrat. Zahlreiche wissenschaftliche Publikation in Fachzeitschriften. Seit 1994 Rechtsanwalt in Marktheidenfeld, Rechtsberater der Christen im Universellen Leben mit reichhaltigen Erfahrungen über den heutigen Umgang von Staat und Kirche mit religiösen Minderheiten.

 

Michael Schmidt-Salomon, Dr.

Philosoph, Publizist, Musiker, Komponist, Jahrgang 1967. Studium der Erziehungswissenschaften und Gasthörer in den Fächern Soziologie, Philosophie, Psychologie, Germanistik, VWL, Jura, Politik- und Medienwissenschaft. Diplom in Pädagogik, 1992, Promotion (Dr. phil.) 1997. 1992-1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier, 1999-2001 Lehrbeauftragter. Seit 2002 Dozent an verschiedenen Instituten, u.a. am Institut D'Etudes Educatives et Sociales (IEES), Luxemburg. 2001-2005 Geschäftsführer des Text- & PR-Büro Held & Salomon. Seit 2004 Vorstandsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), seit 2006 Vorstandssprecher der GBS.
Ethik-Preis des Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatts, 1998; Multimediapreis des Landes Rheinland-Pfalz, 2001; Ernst Topitsch-Preis, 2004.
Bücher: "Erkenntnis aus Engagement", 1999, "Stollbergs Inferno" Philosophischer Roman, 2003, "Manifest des Evolutionären Humanismus", 2004, (zusammne mit Carsten Frerk) "Die Kirche im Kopf", 2007, (zusammen mit Helge Nyncke) "Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel", 2007.  Zahlreiche Aufsätze.

 

Kurt F. Schobert, Dr.

Sozialwissenschaftler, Jahrgang 1954.  Promotion (Dr. phil.) 1982. Projektforschung und -leitung zu Fragen sozialer und kultureller Integration, zu indigenen Kulturen, zur Förderung mittlerer und kleinerer Betriebe, sowie zur Alltagskultur. Seit 1992 Geschäftstührer der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und Chefredakteur der Verbandszeitschrift "Humanes Leben - Humanes Sterben". Zahlreiche Publikationen.

 

Volker Sommer, Prof. Dr.

Primatologe, Jahrgang 1954. Studium der Biologie, Chemie und Theologie. 1986-88 Stipendiat der Humboldt-Stiftung; 1991-96 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Privatdozent für Anthropologie und Primatologie an der Universität Göttingen. Seither Professur für evolutionäre Anthropologie am University College (UCL) in London. Er erforscht speziell das Sozialverhalten von Affen und Menschenaffen.
Bücher: (u.a.): "Die großen Menschenaffen", BLV. "Von Menschen und anderen Tieren", Hirzel. "Die Affen - unsere wilde Verwandtschaft", Gruner & Jahr. "Das Grüne All. Ein Poem aus dem Regenwald", Radius.

 

Manfred Spitzer, Prof. Dr. Dr.

Psychiater, Jahrgang 1958. Studium der Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg. Weiterbildung zum Psychiater und Habilitation für das Fach (1989). 1990 bos 1997 Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt am Institut for Cognitive und Decision Sciences der Universität Oregon prägten seinen Forschungsgschwerpunkt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie. Seit 1997 Lehrstuhl für Psychiatrie an der Universität Ulm, seit 1998 Leiter der  Psychatrischen Universitätsklinik Ulm.  2004 Gründung des Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL).
Zahlreiche Bücher, Aufsätze und Vorträge; wöchentliche Fernsehsendungen (BR: "Geist und Gehirn").

Gerhard Streminger, Prof. Dr.

Philosoph, Jahrgang 1952. Studium der Philosophie und Mathematik in Graz, Göttingen, Edinburgh und Oxford. 1978 Promotion; 1981 Visiting Professor an der University of Minnesota / Minneapolis; 1984 Habilitation; 1988 Assistenzprofessor; 1991/92 Humboldt-Stipendiat an der Universität Bochum; 1995 Ernennung zum tit. ao. Universitätsprofessor; 1975 bis 1997 am Institut für Philosophie der Universität Graz.
Bücher (u.a.): "David Hume. Eine Untersuchung über die Prinzipien der Moral", 1984 (Übersetzer und Herausgeber); "Adam Smith", 1986; "Gottes Güte und die Übel der Welt", 1992; "Der natürliche Lauf der Dinge", 1995; "David Hume - Sein Leben und sein Werk", 1994; "Hume", 2003.

 

Michael Terwey, Dr.

Daten- und Dokumentationsspezialist in Köln; Studium der Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaft und empirischen Kulturwissenschaft; Lehrtätigkeit an verschiedenen Universitäten; Forschungsschwerpunkte: Ideologie, Religion, Anomia, soziale Ungleichhheit, politische Einstellungen, Ethnozentrismus, soziale und psychische Notlagen im Spiegel der Sozialarbeit, nautische Mythen, Diffusion sozialwissenschaftlicher Daten sowie vergleichende Surveyforschung. Publikation diverser Artikel, Buchbeiträge, Forschungsberichte und Datenhandbücher.

 

Rita Voltmer, Dr.

Wissenschaftlerin, Jahrgang 1961. Studium der Geschichte und Germanistik in Trier, M.A. 1998 Promotion zur Dr.phil. (Dissertation ausgezeichenet mit dem Caspar-Olevian-Preis, 2002 und dem Por Civitate Austriae, 2006). Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Zauberei- und Hexenprozesse im Maas-Rhein-Moselraum". Wissenschaftliche Beratung und Begleitung von Fernsehsendungen und Ausstellungen. Seit 2004 Wissenschatliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Trier.
Bücher (u.a.) "'Wie der Wächter auf dem Turm' - Ein Prediger und seine Stadt", 2005; Herausgeberin : "Hexenverfolgung und Herrschaftspraxis", 2005;  "Hexenwahn. Ängste der Neuzeit", 2002 (zus. mit Franz Irsigler). Zahlreiche Aufsätze.

 

Franz M. Wuketits, Prof. Dr.

Philosoph. Jahrgang 1955; 1973-1978 Studium der Zoologie, Paläontologie, Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Wien, Promotion zum Dr. phil. 1978 und Habilitation 1980 ebendort. 1979 Lehrbeauftragter für Geschichte der Erkenntnistheorie, seit 1980 Dozent  (1998 Titularprofessor) für Wissenschaftstheorie mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften an der Universität Wien; daneben seit 1987 Lehrbeauftragter für Philosophie der Biologie an der Universität Graz. Er ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung in Altenberg (Niederösterreich). Österreichischer Staatspreis für Wissenschaftliche Publizistik (1982).
Zu seinen neuesten Buchpublikationen gehören: "Naturkatastrophe Mensch" (1998, Taschenbuchausgabe 2001), "Die Selbstzerstörung der Natur" (1999, Taschenbuchausgabe, 2002), "Warum uns das Böse fasziniert?" (1999), "Der Affe ins uns" (2001), "Was ist Soziobiologie?" (2002), "ausgerottet - ausgestorben" (2003). Er ist Generalherausgeber eines auf drei Bände angelegten "Handbook of Evolution", dessen erster Band 2003 erschienen ist.