Moral und Gottesglaube 2002-2025

Fowid-Notiz: Muss man an einen Gott glauben, um moralisch zu sein und gute Werte zu haben? Die Meinungen zu dieser Frage gehen weltweit weit auseinander, wie eine Umfrage des Pew Research Center aus dem Jahr 2025 in 25 Ländern zeigt. In den USA und anderen Ländern sagen jetzt weniger Menschen, dass es notwendig ist, an Gott zu glauben, um moralisch zu sein.
Das PEW Forschungszentrum hat mit dem „2025 Global Attitudes Survey“ eine Umfrage in 25 Ländern realisiert, um zu klären, ob eine Aussage (sinngemäß: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“ nach Dostojewski) von den Befragten akzeptiert wird. Die Frage lautete: „Please choose the statement that comes closer to your own views – even if neither is exactly right: It is not necessary to believe in God in order to be moral and have good values / It is necessary to believe in God in order to be moral and have good values / DK/ Refused.“ (Bitte wählen Sie die Aussage, die Ihrer eigenen Meinung am ehesten entspricht – auch wenn keine davon genau zutrifft: Man muss nicht an Gott glauben, um moralisch zu handeln und gute Werte zu haben / Man muss an Gott glauben, um moralisch zu handeln und gute Werte zu haben / Weiß Nicht / Verweigerte Antwort).
Die Ergebnisse wurden publiziert in: „In the U.S. and other countries, fewer people now say it’s necessary to believe in God to be moral“ (In den USA und anderen Ländern sagen jetzt weniger Menschen, dass es notwendig ist, an Gott zu glauben, um moralisch zu sein).
2025 sagen in Deutschland 78 Prozent der Befragten, dass kein Gottesglaube notwendig sei, um moralisch zu handeln und gute Werte zu haben.

Die Entwicklung in den USA zeigt die Veränderungen, dass 2025 rund zwei Drittel einen Gottesglauben nicht für notwendig erachten.

Diese Veränderungen für Deutschland sind im Vergleich der Jahre 2025 zu 2022 bemerkenswert. Der Anteil derjenigen, die einen Gottesglauben für moralisches Verhalten als notwendig erachten, verringert sich 2025 auf 21 Prozent.

(CF)