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Säkularisierung

Schlagwort Säkularisierung

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Moral und Gottesglaube 2002-2025

Fowid-Notiz: Muss man an einen Gott glauben, um moralisch zu sein und gute Werte zu haben? Die Meinungen zu dieser Frage gehen weltweit weit auseinander, wie eine Umfrage des Pew Research Center aus dem Jahr 2025 in 25 Ländern zeigt. In den USA und anderen Ländern sagen jetzt weniger Menschen, dass es notwendig ist, an Gott zu glauben, um moralisch zu sein.

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Drei Phasen des religiösen Niedergangs weltweit

Fowid-Notiz: Eine internationale Forschergruppe hat in einer umfangreichen Datenanalyse analysiert, dass die weltweit festzustellende Säkularisierung in der Generationsabfolge einem bestimmten Muster („P-I-B-Sequence“) folge. Das gelte für alle Kontinente – mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten – und alle Religionen.

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Elf Fragen zu „Staat-Gesellschaft-Weltanschauung“ 2025

Eine im Auftrag von fowid durchgeführte repräsentative Umfrage zeigt, wie weit der Säkularisierungstrend vorangeschritten ist. So meinen 84 Prozent der Deutschen, Politikerinnen und Politiker sollten weltanschaulich neutral entscheiden. 76 Prozent stimmen der Auffassung zu, dass sich ethisch-moralische Entscheidungen auf Vernunft und Mitgefühl stützen sollten – nicht auf göttliche Gebote.

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Island – Weltanschauliche Trends 2025

In Island setzen sich die Trends der vergangenen Jahre fort und die Mitgliederzahlen der lutherische Nationalkirche haben sich weiter verringert, während die kleineren Religionsgemeinschaften sich behaupten können. Die fortschreitende Säkularisierung zeigt sich im Anstieg der zivilen Eheschließungen, die mittlerweile zahlreicher sind als die religiösen Trauungen.

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„No Religion“ in Neuseeland 52 Prozent

Die ersten Ergebnisse des Zensus 2023 in Neuseeland besagen, dass die Selbstbenennung mit „No Religion“ (Konfessionsfreie) mit 51,6 Prozent die Mehrheit in der Bevölkerung stellen. Damit setzt sich der Prozess der Säkularisierung in Neuseeland kontinuierlich, unvermindert fort.

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USA: Spiritualität und politisches Gewicht der „Nones“

Während die deutschen Amtskirchen seit Jahren einen steten Exodus ihrer Mitglieder beklagen, schallt es aus Teilen der Vereinigten Staaten bisweilen enthusiastisch „Hosianna!“ Zwar hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten der Anteil der Konfessionsfreien in den USA beinahe verdoppelt, doch die Generation Z scheint bereit, diesem Trend ein Ende zu setzen. Welche Entwicklungen können wir antizipieren, welche Rolle spielt das Konzept der Spiritualität für die Konfessionsfreien und wie steht es um ihr politisches Gewicht?

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Säkularismus in Spanien, 2022

Fowid-Notiz: Die Stiftung Francesc Ferrer i Guàrdia hat ihr neuestes Jahrbuch über den Säkularismus in Spanien vorgestellt: den „Ferrer-Guàrdia-Bericht 2023“. „In der Studie werden die wichtigsten Daten zur Religiosität in Spanien und Katalonien zusammengetragen, um die Entwicklung des Glaubens in der Gesellschaft zu analysieren.“ Die Zahl der Nicht-Gläubigen ist 2022 auf fast 40 Prozent gestiegen.

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Kirchenmitglieder in Großstädten, Auswertungen.

2021 gab es eine Zäsur in der Kirchenmitgliedschaft in Deutschland, da die Anzahl der Kirchenmitglieder unter die Hälfte der Bevölkerung (49,7 Prozent) abgesunken war. Ein Trend, der sich auch 2022 weiter fortsetzte (47,4 Prozent Kirchenmitglieder). Von den 40 Großstädten (mit mehr als 200.000 Einwohnern) haben Ende 2022 nur noch fünf Großstädte eine (zum Teil knappe) Mehrheit an Kirchenmitgliedern. Die Auswertung der Daten zeigt die generellen Trends, die seit 1970 stattfinden und sich in den vergangenen zehn Jahren verstärkt haben.

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Australien: Mehrheit für Trennung von Staat und Religion

In Ergänzung der Ergebnisse des Zensus 2021, in der sich 39 Prozent der Australier als konfessionsfrei bezeichneten, hat eine Mehrheit von 53 Prozent eine formale Trennung von Staat und Religion gutgeheißen. Der hohe Wert der Unentschlossenen (35 Prozent) kann als Hinweis darauf verstanden werden, dass für eine Zustimmung noch weiteres zukünftiges Potential vorhanden ist.

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Katholische Kirche in Polen, 1990 - 2022

Polen gilt - mit rund 90 Prozent Katholiken - als das Land in Europa, in der sich die katholische Kirche am stabilsten gehalten hat, trotz aller Themen wie Umgang mit dem Missbrauch und der sehr großen Nähe zur Politik der PiS-Partei. Eine Durchsicht vor allem von CBOS-Umfragen der vergangenen Jahre benennt jedoch mehrere empirische Befunde, die das inhaltlich – vor allem für die Jugend - grundsätzlich in Frage stellen und einen wachsenden Antiklerikalismus aufzeigen.

Dieser Artikel wurde am 8.8.2023 ergänzt.

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