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Säkularisierung

Schlagwort Säkularisierung

USA: Projektion 2070 für Christen und „Nones“

Die großen Meinungsforschungsinstitute in den USA haben sich in den vergangenen Jahren wiederholt mit dem Niedergang des Christentums und dem Anstieg der Konfessionsfreien beschäftigt. In vier Projektionen hat das PEW Research Center nun die Entwicklung der Anteile von Christen und Konfessionsfreien bis 2070 berechnet, also in rund 50 Jahren. Die Spannweiten der Veränderungen sind erheblich. Bei den Christen sind es Unterschiede zwischen 54 bzw. 35 Prozent Anteil, bei den Konfessionsfreien Unterschiede zwischen 34 bis 52 Prozent.

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Religionstrends in der Schweiz 1930 - 2022

Fowid-Notiz: Ein Sammelband mit Aufsätzen zu „Religionstrends in der Schweiz“ ist jetzt frei verfügbar publiziert worden. Datenbasierte Analysen verschiedener Aspekte verdeutlichen den Wandel der Rolle von Religion und Kirche. Ein besonderer Aspekt ist die Entwicklung der Religionslosen seit 1930.

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Ethikunterricht, Religiosität und Gesellschaft

Hat die Einführung des Ethikunterrichts in den deutschen Bundesländern zwischen 1972 und 2004 die religiösen Einstellungen und das Verhalten der Deutschen verändert? Das legt eine neue Studie des ifo Instituts nahe. Darüber hinaus scheint die Einführung des Ethikunterrichts auch Auswirkungen auf Geschlechterrollen, den Arbeitsmarkt, aber nicht auf politische Einstellungen oder ethische Werte gehabt zu haben.

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CH – Generationen abnehmenden Glaubens

Fowid-Notiz: Die Veränderungen in der Religionslandschaft der Schweiz stellen keine Ausnahme dar, sondern entsprechen den Veränderungen einer zunehmenden Säkularisierung in den meisten Ländern Westeuropas. Dieser Trend wird am stärksten durch einen „Kohorten Effekt“ beeinflusst, d. h. der Abnahme der Religiosität von Generation zu Generation.

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Polen: Katholiken, Religion, Politik.

Polen gilt als das katholischste Land in Europa. Die Mitgliederzahlen der katholischen Kirche belaufen sich auf rund 88 Prozent der Bevölkerung. Der Anteil der anderen Religionsbekenntnisse hat eine Größenordnung von rund einem Prozent, der Konfessionsfreien bei rund 11 Prozent. Diese formal hohen Anteile täuschen jedoch darüber hinweg, was religiös und religionspolitisch anders ist. Sowohl die Art der Religiosität wie auch die moralische Akzeptanz der katholischen Kirche hat sich inhaltlich stark verändert.

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Zivile und kirchliche Eheschließungen

Der Anteil der kirchlichen Trauungen an allen Eheschließungen ist ein Indikator für die gesellschaftliche Verankerung einer Religion und ihrer Traditionen. In Deutschland sind es (2018) noch 18 Prozent der Ehepaare, die sich kirchlich trauen lassen. Die Daten für Italien, Norwegen, Irland, Polen, Schottland und Dänemark zeigen alle die gleiche Tendenz. Eine religiöse Überhöhung bzw. traditionelle Einbindung der Eheschließung wird stetig geringer.

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Wirtschaftliche Entwicklung und Säkularisierung

Ist Wirtschaftswachstum eine Triebkraft von Säkularisierung und Atheismus? Auch wenn empirische Untersuchungen starke Zusammenhänge zwischen Religiosität und wirtschaftlichem Wandel feststellen leiden sie meist unter einem Mangel von Daten: Zu oft beschränken sich die vorhandenen Zeitreihen auf wenige Jahrzehnte der jüngeren Geschichte in Staaten der westlichen Welt. Korrelation kann nicht von Kausalität getrennt werden und die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ist nicht klar. Mit einem innovativen Ansatz durchbrechen Damian J. Ruck und Kollegen dieses Dilemma.

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