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Katholiken

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Weltanschauliche Homogenität bei Eheschließungen

Hinsichtlich der Merkmale Eheschließende und Religionszugehörigkeit gab es lange Zeit zwei ‚unumstößliche‘ Tendenzen: die Zahl der religiösen Trauungen verringert sich ebenso wie die Anteile der religiös homogenen Ehepaare. Daraus wurde geschlossen, dass sich auch die Wichtigkeit von Religion verringert. Das allerdings gilt, wenig überraschend, für Muslime nicht und ebenso, das ist neu, auch nicht für Konfessionsfreie, die deutlich bevorzugen ‚unter sich zu bleiben‘.

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Nürnberg: Religionszugehörigkeiten 1810 - 2018

Nürnberg gilt als eine der wichtigsten Städte der Reformation. Zuerst exklusiv evangelisch, dann mit steigenden Anteilen der Katholiken, lag der gemeinsame Anteil bis 1970 über 90 Prozent der Bevölkerung. Seitdem verringern sich diese Anteile: In den letzten zwanzig Jahren wurden erst der katholische Anteil von den „Anderen“ übertroffen, dann der evangelische Anteil. Zum 31.12.2018 befinden sich die EKD-Evangelischen zusammen mit den römischen Katholiken (mit 49,4 Prozent) erstmalig in der Minderheit.

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Dortmund: Religionszugehörigkeiten 1910 - 2018

Die Dominanz der beiden großen christlichen Kirchen in Dortmund zeigt sich 1910 in einem Anteil von 98 Prozent ihrer Kirchenmitglieder, der sich bis 1961 (93 Prozent) erhält und sich seitdem kontinuierlich verringert. 2018 sind es noch 52 Prozent, mit der Tendenz, dass 2019/2020 die Fünfzig-Prozent-Marke unterschritten wird.

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Frankfurt/Main: Religionszugehörigkeit 1871-2018

Seit der Reformation war Frankfurt am Main mehrheitlich protestantisch. Bereits um 1870 eine Großstadt (mit mehr als 100.000 Einwohnern) vergrößerte sich mit der Bevölkerungszahl auch der Anteil der römischen Katholiken allmählich von 26 Prozent (1871) auf 35 Prozent (1946). Protestanten und Katholiken dominierten bis 1970 (mit 87 Prozent Anteile) das Religionstableau, danach verringern sich die Anteile stetig und liegen 2018 bei zusammen noch 37 Prozent der Bevölkerung.

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München: Religionszugehörigkeiten 1925-2018

Die Schutzpatronin Bayerns („Patrona Bavariae“) ist die christliche Muttergottes Maria, deren Statue seit 1638 auf dem Marienplatz in München steht. Wie sehr das für München inzwischen inhaltlich nicht mehr gilt zeigt eine Entwicklung, bei der die römischen Katholiken seit 1995 in München in der Minderheit sind. Bis 1950 waren rund 80 Prozent der Münchener Bevölkerung römisch-katholisch gewesen. 2018 sind es weniger als ein Drittel.

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Düsseldorf: Religionszugehörigkeiten 1861 - 2018

Düsseldorf hat durch die Jahrhunderte eine recht bewegte Geschichte der Religionsgemeinschaften, die – als große Linie -, dadurch gekennzeichnet wird, wie sich die Evangelischen Anerkennung und Gleichberechtigung mit den Katholiken erstreiten. Zu Beginn der Volkszählungen (1816)  befinden sich in der Stadt 22.653 römische Katholiken, 2.440 Evangelische, 303 jüdische Mitbürger sowie 1 Sonstige(r). In Anteilen: 88 – 11 – 1 – 0.

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Religionszugehörigkeiten 2018

Nach den Veröffentlichungen der Mitgliederzahlen der EKD und der katholischen Bistümer lässt sich jetzt die Zahl der Religionszugehörigkeiten zum 31.12.2018 darstellen: 44,1 Mio. EKD- und katholische Christen (53,2 Prozent), 4,2 Mio. konfessionsgebundene Muslime (5,1 Prozent), 3,3 Mio. andere Religionsgemeinschaften (3,9 Prozent) und 31,4 Mio. Konfessionsfreie (37,8 Prozent).

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Kirchenmitglieder und Konfessionsfreie in Berlin, 1867 - 2017

Wie war die Entwicklung Berlins zur „Hauptstadt der Gottlosen“? Bereits 1880 wurden 246 Personen „ohne Religionsbekenntnis“ gezählt – das war ein Spitzenwert im Deutschen Kaiserreich. Während die römischen Katholiken seit 1900 recht stabil einen Anteil von 10 Prozent verzeichnen, ist es vor allem der Rückgang der Mitgliederzahl der dominierenden Evangelischen, der sich im Zuwachs der „Gottlosen“ darstellt.

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Katholiken und Kirchenmitgliedschaft 2018

Die Heterogenität der Kirchenmitglieder in Deutschland ist nicht nur in früheren Studien dargestellt worden, sondern – für die katholischen Kirchenmitglieder – auch aktuell detailliert erfasst und in mehrfacher Hinsicht beschrieben. Zwei gleich große Gruppen (jeweils 42 Prozent) lassen sich (2018) unterscheiden: Einerseits die „Gläubigen“, andererseits die „Entfremdeten/religiösen Freigeister“. Hinsichtlich der Verbundenheit wird der Anteil der Kritisch-Kirchenverbundenen über die Jahre größer, trotz der Kirchenaustritte.

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Lebens- und Glaubenswelten junger Erwachsener in Deutschland

In einer aktuellen EKD-Studie unter jungen Erwachsenen in Deutschland sagen von den 19- bis 27-Jährigen 19 Prozent, dass sie religiös seien. Mehrheitlich bezeichnen sich die jüngeren Evangelischen wie Katholiken als nicht religiös und ebenso sagt eine Mehrheit: „Über das, was ich glaube, entscheide ich selber“. Ein Fazit des Studienleiters lautet: „Es ist eine – vielleicht die erste – wirklich postchristliche Generation. Gott ist weitgehend verschwunden.“

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