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Katholiken

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Österreich: Mehrheit glaubt stärker an ein Karma als an Gott

Eine aktuelle repräsentative Umfrage hat ergeben, dass Kernbestandteile des katholischen Glaubensbekenntnisses nur geringe Zustimmung unter der Bevölkerung finden und sogar nur von einer Minderheit der Kirchenmitglieder geteilt werden. So glaubt nur jeder fünfte Österreicher an die katholische Vorstellung der „Auferstehung Christi“. Mehr als doppelt so viele Österreicher glauben stärker an die Wirkungen eines guten Karmas und der Telepathie als an die Wirkungen eines übernatürlichen Wesens („Gott“).

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Religion von jungen Erwachsenen in 20 Ländern Europas

In einer Auswertung der Daten 2014 bis 2016 des European Social Survey (ESS 2014-2016) hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Stephen Bullivant, Professor für Theologie und Religionssoziologie an der St. Mary’s University (Twickenham, London), einen Bericht erarbeitet und publiziert, „Europe’s Young Adults and Religion”, aus dem u. a. hervorgeht, dass in 12 der untersuchten 20 Länder mehr als 50 Prozent der 16-29-Jährigen sich als konfessionsfrei bezeichnen. Katholische Mehrheiten unter den jungen Erwachsenen gibt es nur noch in fünf Ländern.

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Swiss Metadatabase of Religious Affiliation in Europe (SMRE)

Die Universität Luzern hat eine Metadatenbank freigeschaltet, in der für alle Länder Europas plus weiterer Länder die Religionsdaten aus Umfragen seit 1996 erfasst worden sind. Da in mehreren Staaten Europas (z. B. Frankreich, Österreich) die formalen Religionszugehörigkeiten nicht mehr in den Volkszählungen staatlich erfasst werden, sind Umfragen die einzigen Quellen für statistische Angaben.

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Deutschland (2): Der evangelische Norden

Deutschland ist das einzige Land in Europa, dass nicht von einer Mehrheitsreligion dominiert wurde, sondern in dem sich historisch zwei christliche Hauptdenominationen behauptet haben. Tendenz: Im Norden und Osten protestantisch, im Westen und Süden katholisch. Der evangelische Norden und Osten hat sich jedoch mittlerweile auf die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hessen reduziert.

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Deutschland: Die Konfessionen

Volkszählungen sind wie genaue Momentaufnahmen der formalen Religionszugehörigkeiten. Alles andere sind Fortschreibungen und Schätzungen. Aber in dem Vergleich dieser Momentaufnahmen zeigen sich auch (dynamische) Veränderungen, zum Beispiel im Vergleich der Altersgruppen und Geburtenjahrgänge. Und es lässt sich recht genau feststellen, seit wann und inwiefern es Veränderungen im Religionsgefüge in Deutschland gibt.

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Konfessionen und Religiosität in Hessen

Die Entwicklung der Konfessionen in Hessen seit 1970 zeigt die Trends in den ländlichen Räumen traditionell katholischer bzw. evangelischer Dominanz sowie in den urbanen Ballungsräumen Deutschlands. Beispiele sind der Landkreis Fulda (stabile katholische Mehrheit), der Lahn-Dill-Kreis (stabile evangelische Mehrheit) und die Stadt Frankfurt am Main (Entkirchlichung).

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Die Entwicklung nichtehelicher Geburten in Europa

Mitte des 20. Jahrhunderts war die Heirat vor der Geburt in Europa noch die Norm. In den letzten Jahrzehnten zeigt die Anzahl nichtehelicher Geburten jedoch einen Aufwärtstrend. Ein Blick auf die demografische Forschung zeigt, dass diese Entwicklung keineswegs einheitlich verläuft und auch innerhalb Deutschlands große Unterschiede im Verhältnis ehelicher zu nichtehelicher Geburten feststellbar sind.

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Gottesdienstbesuch in Westeuropa

Die religiöse Gemeinde konstituiert sich in der Gemeinschaft des Gottesdienstbesuches, dessen Häufigkeit u. a. als Indikator für die Intensität der religiösen Bindung und der Teilhabe in einem religiösem Milieu des Kirchenmitglieds gilt. Aber in 11 der 15 westeuropäischen Länder ist der Gottesdienstbesuch für mehr als die Hälfte der Bevölkerung unwichtig („selten“) oder obsolet („niemals“) geworden.

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Persönliche Wichtigkeit von Religion in Westeuropa

In einer aktuellen Studie des PEW Research Centers zu „Religion in Western Europe“ (Feldzeit Frühjahr 2017) wird u. a. nach der persönlichen Wichtigkeit von Religion gefragt. In 11 der erfassten 15 Länder Westeuropas bekundet die Mehrheit, dass Religion für sie „nicht allzu wichtig“ bzw. „ganz und gar nicht wichtig“ ist. Nur in Portugal überwiegt (mit 71 Prozent) der Anteil der Menschen für die Religion „sehr wichtig“ bzw. „irgendwie wichtig“ sei.

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Religionszugehörigkeiten in Deutschland 2016

Der Bevölkerungsanteil der konfessionsgebundenen Muslime ist im Jahr 2016 von 4,4 Prozent auf  4,9 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum ging der Anteil der katholischen Kirchenmitglieder von 28,9 auf 28,5 Prozent zurück, die der evangelischen Kirchenmitglieder von 27,1 auf 26,5 Prozent. Die größte weltanschauliche Gruppe in Deutschland, die Gruppe der Konfessionsfreien, wuchs 2016 um weitere 380.000 Personen und stellt nun 36,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zuwächse waren auch bei den „Sonstigen Religionsgemeinschaften“ zu verzeichnen, deren Bevölkerungsanteil sich von 3,6 Prozent auf 3,9 Prozent erhöhte.

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