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Katholiken

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Konfessionsfreie in Uruguay

Fowid-Länderbericht: Uruguay gilt als „Ausreißer“ im „katholischen Südamerika“, da es – weithin unbeachtet – einen weitestgehenden Laizismus mit privater Religiosität realisiert hat. Liberale Freidenker haben seit dem 19. Jahrhundert Prinzipien der Aufklärung politisch umgesetzt, über die man an manchen anderen Orten der Welt noch nicht einmal zu sprechen wagt. Und Uruguay gilt – trotzdem oder deshalb – als Land mit „sturmfester Demokratie-Tradition“.

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Kirchliches Leben - Katholische Kirche 1953 - 2020

Zu den erfassten Daten der Statistik des „kirchlichen Lebens“ gehören u. a. Taufen, Erstkommunionen, Trauungen und Beerdigungen - Ereignisse für die jeweils besondere kirchliche Rituale abgehalten werden - und die Kirchenaustritte. Ihre Zahlen gelten auch als Indikatoren für die Intensität einer Kirchenbindung. 2020 stellt in dieser Hinsicht eine Besonderheit dar, da viele Feiern wegen Corona nicht stattfinden konnten.

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Konfessionsfreie in Mexiko

Länderbericht: In Mexiko gab es bis 1970 so gut wie nur Katholiken und gleichzeitig ist Mexiko das Land, das – bei individueller Religionsfreiheit ‒ eine weitgehende Trennung von Staat und Kirche realisiert hat. Dieses Phänomen einer antiklerikalen Politik von Katholiken ist nur selten zu finden. Seit 1980 werden, neben der Pfingstbewegung, die Mexikaner „Ohne Religion“ zahlreicher, deren Anteil aktuell – je nach Zählweise ‒ zwischen 8 bis 14 Prozent beträgt.

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Akzeptanz von Homosexualität

Die Gleichberechtigung von Homosexuellen gilt u. a. als aussagekräftiger Indikator für die Umsetzung und Einhaltung der Allgemeinen Menschenrechte in einem Staat/einer Gesellschaft. Die Unterschiede zwischen einzelnen Staaten bzw. Regionen sind dabei beträchtlich. Auch wenn der Trend sich zu einer größeren Akzeptanz hinbewegt, so bestehen doch zwischen allgemeiner Toleranzhaltung und persönlichen Empfindungen immer noch große Unterschiede. Ein Überblick über den ‚Stand des Themas‘.

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Von Gottesleugnern und Sterblichen

fowid-Notiz: Der Priester und Pastoraltheologe Paul M. Zulehner hat in „Wandlung“ die umfangreichen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage und einer Langzeitstudie „Religion im Leben der Österreicher*innen 1970-2020“ vorgelegt. Zum einen bestätigen sich die generellen Trends des gravierenden Rückgangs der Gottesgläubigkeit und der Religiosität in Westeuropa, zum anderen kann man als Säkularer diesen Text mit großer Fröhlichkeit lesen, da er in diversen Darstellungen explizit verdeutlicht, wie eigenartig und abfällig ein Theologe sein Weltbild gegenüber Konfessionsfreien organisiert.

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Begabtenförderungswerke

In Deutschland bestehen derzeit 13 Begabtenförderungswerke. Gemeinsam erreichen sie mit ihren rund 29.000 Stipendiaten ein Prozent aller 2,9 Mio. Studierenden in Deutschland. Im folgenden finden sich die Übersichten zur Anzahl der Stipendiaten (1998-2017) nach allgemeiner Studienförderung und Promotionsförderung und den Zuwendungen (1998-2019) für die einzelnen Förderungswerke sowie Gesamtsummen, gegliedert nach Gruppen.

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Konfessionsfreie in Ungarn

Die „Verteidiger des christlichen Abendlandes“ in Ungarn haben auch das Problem, dass die Zahl der Christen im Land immer geringer wird - 2011 noch bei 54,2 Prozent -, aktuell vermutlich unter 50 Prozent. Es liegt vor allem im Rückgang des Anteils der römischen Katholiken, der von 1992 auf 2011 um 30 Prozentpunkte (von 67,8 auf 37,1 Prozent) zurückging und einem entsprechenden Anstieg der Konfessionsfreien auf 45,1 Prozent.

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Konfessionsfreie in Kanada

Seit dem Beginn der 1970er Jahre machen sich die Konfessionsfreien auch in Kanada deutlicher bemerkbar und haben nach dem letzten offiziellen Zensus 2011 einen Anteil von 24 Prozent. Nach repräsentativen Umfragen liegt ihr Anteil bei 36 Prozent. Diese Anteile verteilen sich in bemerkenswerter Weise anders als in Deutschland.

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Weltanschauliche Homogenität bei Eheschließungen

Hinsichtlich der Merkmale Eheschließende und Religionszugehörigkeit gab es lange Zeit zwei ‚unumstößliche‘ Tendenzen: die Zahl der religiösen Trauungen verringert sich ebenso wie die Anteile der religiös homogenen Ehepaare. Daraus wurde geschlossen, dass sich auch die Wichtigkeit von Religion verringert. Das allerdings gilt, wenig überraschend, für Muslime nicht und ebenso, das ist neu, auch nicht für Konfessionsfreie, die deutlich bevorzugen ‚unter sich zu bleiben‘.

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Nürnberg: Religionszugehörigkeiten 1810 - 2018

Nürnberg gilt als eine der wichtigsten Städte der Reformation. Zuerst exklusiv evangelisch, dann mit steigenden Anteilen der Katholiken, lag der gemeinsame Anteil bis 1970 über 90 Prozent der Bevölkerung. Seitdem verringern sich diese Anteile: In den letzten zwanzig Jahren wurden erst der katholische Anteil von den „Anderen“ übertroffen, dann der evangelische Anteil. Zum 31.12.2018 befinden sich die EKD-Evangelischen zusammen mit den römischen Katholiken (mit 49,4 Prozent) erstmalig in der Minderheit.

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