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Muslime

Schlagwort Muslime

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Religion und Demokratie

fowid-Notiz: Eine aktuelle Studie aus Frankreich zu Muslimen (2020) und eine vergleichende Studie für Deutschland und die Schweiz zu allen Religionen (2019) widmen sich u. a. auch den Fragen nach einer Demokratieakzeptanz unter Religiösen. Die Kernprinzipien von Religion („Wahrheit“) und der Grundsatz von Demokratien (Diskurse für Kompromisse) scheinen nicht per se zu harmonieren oder tolerabel zu sein. Die Unterschiede zwischen den Religionen sind deutlich und die Muslime spielen dabei eine besondere Rolle.

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Konfessionsfreie im Iran

fowid-Notiz: Die offizielle Regierungsangabe zu den Religionszugehörigkeiten im Iran besagt, dass 99,4 Prozent der Iraner Muslime seien. Die niederländische GAMAAN Forschungsgruppe hat nun einen „Umfragebericht über die Einstellung der Iraner zur Religion“ publiziert. Die Umfrageergebnisse vermitteln ein differenziertes Bild zur Religion und den Alltagsgewohnheiten der Iraner, die im deutlichen Gegensatz zu den offiziellen Angaben stehen. Muslime sind demnach nur 37 Prozent der Iraner.

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Begabtenförderungswerke

In Deutschland bestehen derzeit 13 Begabtenförderungswerke. Gemeinsam erreichen sie mit ihren rund 29.000 Stipendiaten ein Prozent aller 2,9 Mio. Studierenden in Deutschland. Im folgenden finden sich die Übersichten zur Anzahl der Stipendiaten (1998-2017) nach allgemeiner Studienförderung und Promotionsförderung und den Zuwendungen (1998-2019) für die einzelnen Förderungswerke sowie Gesamtsummen, gegliedert nach Gruppen.

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Bundeswehr: Religion und Militärseelsorge

Seit Aufstellung der Bundeswehr (1955) ist die Militärseelsorge ein integraler Bestandteil der Bundeswehr, der konzeptionell mit der „Inneren Führung“ verbunden ist. Seitdem hat sich die religiöse Situation in Deutschland stark verändert („Säkularisierung“). Die Frage ist, ob sich diese Veränderungen auch hinsichtlich der Aufgaben, der Anzahl der Militärgeistlichen und ihrer Finanzierung entsprechend verändert darstellt.

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Geburtenzahlen von Kindern muslimischer Mütter/Väter

In der Diskussion um die Entwicklung der Anzahl und des Anteils von Muslimen in Deutschland („Islamisierungsdebatte“ einer zunehmenden Überfremdung) besteht das Defizit, dass es für alle möglichen Parameter in Deutschland keine belastbaren Zahlen gibt und somit viel Raum für weitreichende Interpretationen bleibt. Allerdings gibt es dazu reale Zahlen: Die tatsächlichen Geburtenzahlen von Lebendgeborenen für die Jahre 1951 bis 2012, deren Eltern/Mütter sich selbst als Angehörige einer islamischen Religionsgemeinschaft bezeichnen.

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Weltanschauliche Homogenität bei Eheschließungen

Hinsichtlich der Merkmale Eheschließende und Religionszugehörigkeit gab es lange Zeit zwei ‚unumstößliche‘ Tendenzen: die Zahl der religiösen Trauungen verringert sich ebenso wie die Anteile der religiös homogenen Ehepaare. Daraus wurde geschlossen, dass sich auch die Wichtigkeit von Religion verringert. Das allerdings gilt, wenig überraschend, für Muslime nicht und ebenso, das ist neu, auch nicht für Konfessionsfreie, die deutlich bevorzugen ‚unter sich zu bleiben‘.

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Nürnberg: Religionszugehörigkeiten 1810 - 2018

Nürnberg gilt als eine der wichtigsten Städte der Reformation. Zuerst exklusiv evangelisch, dann mit steigenden Anteilen der Katholiken, lag der gemeinsame Anteil bis 1970 über 90 Prozent der Bevölkerung. Seitdem verringern sich diese Anteile: In den letzten zwanzig Jahren wurden erst der katholische Anteil von den „Anderen“ übertroffen, dann der evangelische Anteil. Zum 31.12.2018 befinden sich die EKD-Evangelischen zusammen mit den römischen Katholiken (mit 49,4 Prozent) erstmalig in der Minderheit.

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Konfessionsfreie in Neuseeland, 1867 - 2013

In Neuseeland ist es bei den Volkszählungen seit 1986 möglich, eine Kategorie „No Religion“ anzukreuzen. Die Anteile haben sich danach verdreifacht und lagen 2013 bei 41 Prozent. Es wird nicht ausgeschlossen, dass bei der Volkszählung 2018, deren Ergebnisse voraussichtlich 2020 veröffentlicht werden, der Anteil der Konfessionsfreien sich der 50-Prozent-Marke nähern oder sie übersteigen kann.

Aktualisierung (1.10.2019) Nach den ersten Ergebnissen des Zensus 2018 erreichen die Konfessionsfreien („No religion“) 48,2 Prozent.

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München: Religionszugehörigkeiten 1925-2018

Die Schutzpatronin Bayerns („Patrona Bavariae“) ist die christliche Muttergottes Maria, deren Statue seit 1638 auf dem Marienplatz in München steht. Wie sehr das für München inzwischen inhaltlich nicht mehr gilt zeigt eine Entwicklung, bei der die römischen Katholiken seit 1995 in München in der Minderheit sind. Bis 1950 waren rund 80 Prozent der Münchener Bevölkerung römisch-katholisch gewesen. 2018 sind es weniger als ein Drittel.

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