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Muslime

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Weltanschauliche Homogenität bei Eheschließungen

Hinsichtlich der Merkmale Eheschließende und Religionszugehörigkeit gab es lange Zeit zwei ‚unumstößliche‘ Tendenzen: die Zahl der religiösen Trauungen verringert sich ebenso wie die Anteile der religiös homogenen Ehepaare. Daraus wurde geschlossen, dass sich auch die Wichtigkeit von Religion verringert. Das allerdings gilt, wenig überraschend, für Muslime nicht und ebenso, das ist neu, auch nicht für Konfessionsfreie, die deutlich bevorzugen ‚unter sich zu bleiben‘.

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Nürnberg: Religionszugehörigkeiten 1810 - 2018

Nürnberg gilt als eine der wichtigsten Städte der Reformation. Zuerst exklusiv evangelisch, dann mit steigenden Anteilen der Katholiken, lag der gemeinsame Anteil bis 1970 über 90 Prozent der Bevölkerung. Seitdem verringern sich diese Anteile: In den letzten zwanzig Jahren wurden erst der katholische Anteil von den „Anderen“ übertroffen, dann der evangelische Anteil. Zum 31.12.2018 befinden sich die EKD-Evangelischen zusammen mit den römischen Katholiken (mit 49,4 Prozent) erstmalig in der Minderheit.

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Konfessionsfreie in Neuseeland, 1867 - 2013

In Neuseeland ist es bei den Volkszählungen seit 1986 möglich, eine Kategorie „No Religion“ anzukreuzen. Die Anteile haben sich danach verdreifacht und lagen 2013 bei 41 Prozent. Es wird nicht ausgeschlossen, dass bei der Volkszählung 2018, deren Ergebnisse voraussichtlich 2020 veröffentlicht werden, der Anteil der Konfessionsfreien sich der 50-Prozent-Marke nähern oder sie übersteigen kann.

Aktualisierung (1.10.2019) Nach den ersten Ergebnissen des Zensus 2018 erreichen die Konfessionsfreien („No religion“) 48,2 Prozent.

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München: Religionszugehörigkeiten 1925-2018

Die Schutzpatronin Bayerns („Patrona Bavariae“) ist die christliche Muttergottes Maria, deren Statue seit 1638 auf dem Marienplatz in München steht. Wie sehr das für München inzwischen inhaltlich nicht mehr gilt zeigt eine Entwicklung, bei der die römischen Katholiken seit 1995 in München in der Minderheit sind. Bis 1950 waren rund 80 Prozent der Münchener Bevölkerung römisch-katholisch gewesen. 2018 sind es weniger als ein Drittel.

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Religionszugehörigkeiten 2018

Nach den Veröffentlichungen der Mitgliederzahlen der EKD und der katholischen Bistümer lässt sich jetzt die Zahl der Religionszugehörigkeiten zum 31.12.2018 darstellen: 44,1 Mio. EKD- und katholische Christen (53,2 Prozent), 4,2 Mio. konfessionsgebundene Muslime (5,1 Prozent), 3,3 Mio. andere Religionsgemeinschaften (3,9 Prozent) und 31,4 Mio. Konfessionsfreie (37,8 Prozent).

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Religionszugehörigkeiten in Deutschland 2017

Bei der Feststellung der Religionszugehörigkeiten in Deutschland zum Jahresende 2017 besteht die gleiche Gemengelage wie bisher: Einerseits überexakte Zahlen, andererseits veraltete Schätzungen aus denen sich erhebliche ‚Restgrößen‘ ergeben, deren Anteile dann auf eine geschätzte Bevölkerungszahl umgerechnet werden. Damit muss man leben, denn Genaueres gibt es nicht. In Deutschland. Entsprechend werden die Prozentsätze in der grafischen Darstellung nur noch ohne Nachkommastellen genannt.

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Autoritäre Einstellungen von Jugendlichen unter Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit

Eine Folge der Flüchtlingspolitik ist, dass häufiger autoritäre Einstellungen unter der Bevölkerung auftreten. Viele Menschen, die kulturelle Vielfalt ablehnen, sehen Lösungen im Nationalismus. Auf der anderen Seite kommen Menschen aus tendenziell eher autoritären Ländern und Sozialsystemen nach Deutschland, denen Toleranz und Gleichheit, als Bestandteile einer freiheitlichen Grundordnung unbekannt sind. In einer Studie unter Schülern wurde nachgewiesen, dass unter muslimischen Kindern und Jugendlichen oft antiaufklärerische und antiliberale Positionen vertreten sind, die zum Teil sehr radikal zum Ausdruck gebracht werden.

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Kirchganghäufigkeit in Deutschland 1980-2016

Die Kirchganghäufigkeit/der Gottesdienstbesuch  ist eines der Kernelemente des „Kirchlichen Lebens“ bei dem die offiziellen Statistiken der beiden großen Kirchen durchgehend einen Rückgang feststellen. Die Zeitreihen beider Kirchen dokumentieren dabei über die Jahrzehnte die stetig sinkende Tendenz. Zu dieser Frage gibt es auch empirische Umfragen, mit einem breiten Umfeld weiterer Merkmale, mit denen man die Kirchenstatistik sowohl prüfen wie ergänzen kann.

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„Der Islam passt in die deutsche Gesellschaft“!?

In der Allgemeinen Bevölkerungsfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) wurden 2016 auch nach den Meinungen zu der Aussage „Der Islam passt in die deutsche Gesellschaft“ gefragt. Insgesamt zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten lehnen diese Auffassung ab und weniger als ein Fünftel (17 Prozent) stimmen der Aussage zu. Entschieden abgelehnt („Stimme gar nicht zu“) wird diese Auffassung von einem Drittel (35 Prozent), vorbehaltlose Zustimmung („Stimme voll zu“) äußern 4 Prozent.

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Der Mythos hoher muslimischer Geburtenraten

Die Furcht vor einer „Islamisierung Deutschlands“ und einer „Überfremdung“ - aufgrund behaupteter hoher Fertilitätsraten „der Muslime“ - hält sich immer noch in nicht wenigen Köpfen. Deshalb seien nachfolgend Daten und Fakten zusammengestellt, die erläutern, dass es mittlerweile ein Mythos ist und die Realität sich anders darstellt. Zum einen sinken die Fertilitätsraten „der Muslime“, zum anderen haben die Fertilitätsraten nur wenig bis gar nichts mit einer Religion zu tun.

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