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Religionszugehörigkeiten

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Religionszugehörigkeiten in Deutschland 2016

Der Bevölkerungsanteil der konfessionsgebundenen Muslime ist im Jahr 2016 von 4,4 Prozent auf  4,9 Prozent gestiegen. Im gleichen Zeitraum ging der Anteil der katholischen Kirchenmitglieder von 28,9 auf 28,5 Prozent zurück, die der evangelischen Kirchenmitglieder von 27,1 auf 26,5 Prozent. Die größte weltanschauliche Gruppe in Deutschland, die Gruppe der Konfessionsfreien, wuchs 2016 um weitere 380.000 Personen und stellt nun 36,2 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zuwächse waren auch bei den „Sonstigen Religionsgemeinschaften“ zu verzeichnen, deren Bevölkerungsanteil sich von 3,6 Prozent auf 3,9 Prozent erhöhte.

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Schottland: 58 Prozent der Bevölkerung „ohne Religion“

Nachdem im Zensus 2015 der Anteil der Bewohner Schottlands, die sich zu „keiner  Religionsgemeinschaft“ bekennen, bereits auf über 50 Prozent gestiegen war, ist dieser Anteil im Zensus 2016  weiter angestiegen: auf 58 Prozent. Unter den 18-34-Jährigen sind es 74 Prozent.

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Australien: „No religion“ mit großem Zuwachs

Im Zensus 2016 hat sich herausgestellt, dass in Australien die Gruppe derjenigen, die sich zu keiner Religionszugehörigkeit bekennen, in absoluten Zahlen das stärkste Wachstum hat. Noch stellen die zusammengefassten christlichen Gruppierungen die Mehrheit (mit 52,1 Prozent), aber die Personen ohne Religionszugehörigkeit haben bereits einen Anteil von einem knappen Drittel (30,1 Prozent).

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Glaube auf dem US-Kapitol

Der 115. Kongress der USA hat sich in Washington konstituiert und das PEW Research Center hat die religiöse Zusammensetzung von Abgeordnetenhaus und Senat recherchiert: schwergewichtig christlich und eine religiös nicht-gebundene Demokratin. Der Anteil der Erwachsenen in den USA, die sich selbst als Christen bezeichnen, verringert sich seit Jahren kontinuierlich, aber im Kongress der USA sind die Verhältnisse so wie in den frühen 1960er Jahren: 91 Prozent bezeichnen sich als Christen.

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Muslime in Deutschland, 1987

Mitglieder der Forschungsgruppe fowid werden in den kommenden Monaten ein besonderes Augenmerk auf die Frage haben, wie viele Muslime in Deutschland leben. Dazu werden die wichtigsten Daten und Forschungen vorgestellt. Der Beginn dazu ist eine spezielle Auswertung der Volkszählung vom 25. Mai 1987. Es sind die einzigen belastbaren und allgemein akzeptierten Daten zu den Muslimen in Deutschland.

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Österreich: Religionszugehörigkeiten,1951 -2015

Seit der Volkszählung 2001 gibt es nur noch verlässliche Zahlen für die Katholische Kirche und die Evangelische Kirche die traditionell die Lutheraner (Augsburger Bekenntnis = A.B.) und die Reformierten (Helvetisches Bekenntnis = H.B.) zusammenfassen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Anteil dieser beiden Konfessionen um ein knappes Drittel (31,8 Prozentpunkte) verringert: von 95,2 auf 63,4 Prozent.

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Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in ausgewählten Städten

Großstädte Bevölkerungszahlen

In den ausgewählten 18 deutschen Städten befanden sich 2003 in der Hälfte der dargestellten Städte (9) die evangelischen und römisch-katholischen Kirchenmitglieder in der Minderheit. Neben allen Großstädten in den Neuen Bundesländern - in denen der Anteil der Kirchenmitglieder zwischen 12 und 21 Prozent der Bevölkerung beträgt - sind es 2015 neben Hamburg, Frankfurt, Berlin (bereits 2003 unter 50 Prozent) nun auch Stuttgart, Düsseldorf, München und Hannover, in denen die christlichen Kirchenmitglieder nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung stellen.

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Religionszugehörigkeiten der erfassten Asylsuchenden

religionszugehörigkeiten der Asylsuchenden in Deutschland

In der Debatte über die Flüchtlinge 2016 wird in den Medien die Religionszugehörigkeit vereinfacht als „Muslime“ dargestellt. Dass dies nicht der Realität entspricht, belegen die Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Über die Jahre variieren die Religionszugehörigkeiten zudem deutlich.

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Dreiviertel aller Berliner haben eine säkulare Lebensauffassung

Das Meinungsforschungsinstitut EMNID hat im Auftrag des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg, der Humanismus Stiftung Berlin, sowie der Giordano-Bruno-Stiftung für ihre Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) sowie Herrn Thomas Heinrichs im März/April 2016 eine Umfrage durchgeführt, die sich speziell und repräsentativ auf Berlin bezog.

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Entwicklung der Religionszugehörigkeiten nach Bundesländern, 1950-2011

1950 war in den nördlichen Bundesländern ein Anteil von rund 80 Prozent evangelischer Kirchenmitglieder das Normale. Bis 1987 geht der Anteil in allen Bundesländern zurück. Besonders gravierend sind die Verluste von 1970 bis 1987 und 2011, insbesondere in Hamburg und Bremen - was darauf hinweist, dass auch in anderen Großstädten Ähnliches geschehen ist. Von 1950 bis 2011 hat sich der evangelische Bevölkerungsanteil um über 20 Prozentpunkte reduziert (von 51,5 auf 30,8 Prozent).

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