Bibelschulen im deutschsprachigen Raum, 2005

In 49 Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum gab es in 2005/2006 insgesamt 3.054 Vollzeit-Seminaristen. Weitere 625 Studierende absolvierten ein Aufbau- oder Fernstudium.

In 49 Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum gab es in 2005/2006 insgesamt 3.054 Vollzeit-Seminaristen. Weitere 625 Studierende absolvierten ein Aufbau- oder Fernstudium.

Die Religionszugehörigkeiten in Deutschland verteilen sich nicht gleichmäßig über das Land, sondern sie bilden Schwerpunkte. Die Katholiken im Westen und Süden, die Evangelischen im Norden sowie in der Mitte, die Konfessionslosen im Norden und Osten.
Jede(r) Zweite in Deutschland will Weihnachten 2005 in die Kirche gehen. In den Alten Bundesländern sind es mehr als in den Neuen Bundesländern und es sind bei Jüngeren weniger als bei den Älteren. Frauen gehen häufiger als Männer und Katholiken wollen häufiger zu Weihnachten in die Kirche gehen als evangelische Kirchenmitglieder. Und von den Konfessionslosen will jeder Fünfte ebenfalls zu Weihnachten die Kirche gehen.

Im Rahmen des European Social Surveys (ESS) wurden in 17 Staaten der Europäischen Union Teil-Studien zu persönlichen Vorstellungen hinsichtlich Demokratie und Gesellschaft sowie zur gesellschaftlichen Partizipation erhoben, auch für den Gottesdienstbesuch.

Dieses Datenblatt, das Markenzeichen - oder anders: Logos (!) - und Weltanschauungen verbindet, ist nicht so albern, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wenn Sie auf den ersten Blick gleich die Markenzeichen der drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum, Islam) gefunden haben, dann hat es bereits funktioniert, dass sich religiöse Weltanschauungen mit einem Zeichen und einem dazu gehörenden Inhalt verbunden haben.

Die Verbände der Konfessionslosen haben größtenteils regionale Schwerpunkte. Anerkannte nationale Organisationen oder Konferenzen gibt es nicht. Auch der Dachverband freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) ist kein derartiger Zusammenschluss.

In der ersten Abbildung (relative Anteile der Evangelischen und der Katholiken an der Bevölkerung Berlins) werden die Veränderung nicht so deutlich wie in der zweiten Abbildung (relative Veränderungen gegenüber dem Vorjahr). Bis auf das Jahr 1999 sinken die Mitgliederzahlen gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Katholiken bleibt dagegen - vornehmlich durch Zuwanderung - stabiler.

Auf der Basis der Frühjahrsumfrage 2005 des Zentralinstituts Islam Archiv-Deutschland Stiftung e.V. ergibt sich die Gesamtzahl von 3.224.000 Muslimen in Deutschland. Die größte Konfession sind dabei die Sunniten mit 80 Prozent der Muslime in Deutschland.

Im April 2005 stellte das Institut für Demoskopie (IfD, Allensbach) eine Frage zur passiven Sterbehilfe in Deutschland: „Man spricht ja manchmal von passiver Sterbehilfe. Das bedeutet, dass der Arzt lebensverlängernde Maßnahmen einstellt, wenn der Patient ausdrücklich hat, dass er das wünscht. Sind Sie für oder gegen eine solche passive Sterbehilfe?“