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Humanismus

Schlagwort Humanismus

Weltanschauung

Weltanschaulich sind im Humanismus alle ‘bekenntnishaften‘ Äußerungen, sei es, dass seine Prinzipien als Wahrheit genommen oder in anderen subjektiven Formen in der Argumentation kommunikativ eingebracht werden zum Zweck der Meinungsbildung, im Namen der eigenen Persönlichkeit oder einer Gemeinschaft (Gruppe, Klasse, Nation), eintretend für Menschenrechte/Menschenwürde oder andere humanistische Positionen. Auch der Antihumanismus argumentiert in der Regel weltanschaulich.

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Humanismus

Die Vorstellungen von Humanismus differieren beträchtlich. Zwar gibt es wissenschaftlich begründete Ansichten über den Humanismus, aber keine allgemeine Übereinkunft. In der Bundesrepublik entstanden Anfang der 1960er Jahre die ersten organisatorischen Versuche einer erneuerten humanistischen Programmatik. Die Akteure nutzten dabei agnostische und atheistische Auslegungen des Humanismus, die in der 1952 gegründeten IHEU gepflegt wurden.

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Freidenkerbewegung

Ein Überblick über die Geschichte der Freidenker in Deutschland. Sie begann mit den Dissidenten des Mittelalters, die, freiere Religiosität erstrebend, in der Renaissance die Reformation in Gang brachten. 1573 taucht erstmalig der Begriff „Dissident“ auf und nach 1648 hießen alle tolerierten Religionsgemeinschaften außerhalb der Konfessionalität so, bis die Bezeichnung am Ende des 19. Jahrhunderts auf die Freidenker übertragen wurde. Diese übernahmen den Begriff als Selbstbezeichnung, so auch religionslose Atheisten und ethische Humanisten.

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