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USA: Religiöse Gruppen bei den Halbzeitwahlen 2018

Eine vorläufige PEW-Analyse der Halbzeitwahlen 2018 ergab, dass das Abstimmungsverhalten wichtiger religiöser Gruppen weitgehend gleichbleibend, unverändert ist. Weiße evangelikale oder wiedergeborene Christen unterstützten republikanische Kandidaten für das Repräsentantenhaus der USA mit ungefähr den gleichen Anteilen, wie sie es auch 2014 taten. Andererseits wählten religiös ungebundene Wähler („Nones“) und jüdische Wähler mit großem Abstand wiederum demokratische Kandidaten.

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Eine andere Art von Religionstypologie

Das PEW Forschungszentrum hat eine neue Art von Religionstypologie entwickelt und in seinem Bericht: „The Religious Typology. A new way to categorize Americans by religion” vorgestellt. In den meisten Umfragen über Religion werden die Befragten in Kategorien wie Katholiken, Juden und Muslime unterteilt. PEW erläutert den umgekehrten Ansatz: Anstatt die Ansichten vordefinierter Gruppen miteinander zu vergleichen, verwendeten die Forscher eine Clusteranalyse, um kohärente Gruppen von Menschen mit ähnlichen religiösen und spirituellen Eigenschaften unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit zu identifizieren ( Um zu sehen, wohin Sie passen, können Sie an einem religiösen Typologie-Quiz teilnehmen.)

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USA: Pro und Contra Abtreibung 1962 - 2018

Während die Einstellungen der US-Amerikaner zu vielen gesellschaftlichen Themen – wie Rechte von Homosexuellen, Pornographie oder Sex von Teenagern – in den vergangenen Jahrzenten liberaler geworden sind, ist das bei der Bewertung von Abtreibungen nicht der Fall: Die Fronten sind stabil in ähnlichen Größenordnungen dafür bzw. dagegen. 2018 sind es 48 vs. 48 Prozent.

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USA: Beständige Mehrheit für legale Sterbehilfe

Unter dem Titel: “Americans‘ Strong Support for Euthanasia Persists” erläutert die Gallup-Forscherin Megan Brenan die zentralen Aspekte der Einstellung zur Sterbehilfe in den USA: „72 Prozent sagen, dass Ärzte in der Lage sein sollten, legal todkranken Patienten zu helfen, zu sterben. Weniger, 65 Prozent, unterstützen es ausdrücklich, auch wenn die Frage ‚Suizid begehen‘ beinhaltet; 54 Prozent halten ärztlich assistierten Suizid für moralisch akzeptabel.“

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USA: Religion und Kirchgang 1955 - 2017

In einer aktuellen Untersuchung des Gallup-Instituts sind die Daten einer Zeitreihe zu den Anteilen von Katholiken, Protestanten und „Nones“ in den USA und ihr Kirchgang dargestellt. Kernaussage: Seit 1955 haben die Protestanten ein Drittel ihres Anteils verloren und der wöchentliche Kirchenbesuch der Katholiken ist von 70 auf 39 Prozent zurückgegangen. Bei den Protestanten bleibt er stabil um die 40 Prozent.

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USA: Veränderungen in den religiösen Identitäten

Das PRRI-Forschungsinstitut (Public Religion Research Institute) verzeichnet in einer Studie aus dem Jahren 2016/2017 „Das Ende des weißen christlichen Amerikas“. Grundlage für diese Aussage ist eine groß angelegte Studie des PRRI mit 101.438 Befragten in allen 50 Bundesstaaten: „American Values Atlas“ in der auch die religiösen Orientierungen und ihre Veränderungen untersucht wurden: „America’s Changing Religious Identity“.  Es sei das Ende der Ära eines Selbstverständnisses.

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USA: Mehrheit braucht für Werte keinen Gottesglauben

Ein wachsender Anteil der US-Amerikaner, die jetzt die Mehrheit stellen (56 Prozent), sagt, dass es nicht notwendig ist, an Gott zu glauben, um moralisch zu sein und gute Werte zu haben. In einer aktuellen Studie des PEW Research Centers (Juni/Juli 2017) gibt es dafür zwei Erklärungen.

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USA: Mehr Kremationen als Beerdigungen

Auch in den USA zeigt sich der Trend, dass die Kremationen (Feuerbestattungen) mehr als die Hälfte aller Bestattungen ausmachen und damit zur Normalität werden. Deutlich sind jedoch auch in den USA die Unterschiede zwischen den liberaleren Staaten und den konservativ-religiösen Staaten. Der Trend begann in den 1960er Jahren.

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Die religiös Ungebundenen in den USA

Unter dem Titel: „EXODUS. Why Americans are Leaving Religion - and Why They’re Unlikely to Come Back“ hat das Public Religion Research Institute (PRRI) im Herbst 2016 die Ergebnisse zu den religiös Ungebundenen in den USA veröffentlicht. Ihre Anzahl steigt und es gibt kein Anzeichen dafür, dass sie zu den organisierten Religionen zurückkehren.

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USA: Institutionelles Vertrauen in die Regierung

Im Brexit, in den USA und aktuell in Frankreich zeigt sich u. a. ein Vertrauensverlust in die herkömmlichen Institutionen. Dass dieses Phänomen, zumindest für die USA, nicht neueren Datums ist, sondern ein langwährender Prozess, zeigt eine neue PEW-Studie „Vertrauen in die Bundesregierung bleibt nahe dem historischen Tiefpunkt“.

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