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Vertrauen in die Kirchen

Eine Auswertung von Umfragen aus den vergangenen 25 Jahren zeigt, wie das Vertrauen in die Kirchen in Deutschland geringer wird. Es sind letztendlich nur noch 22 Prozent, die den Kirchen vertrauen. Im Kern geht es dabei jedoch nicht um Religion oder persönlichen Glauben, sondern um die Rolle des Führungspersonals, den Klerikern. Ihnen ist es vermutlich noch nicht bewusst geworden, dass sie politisch entbehrlich geworden sind. Nicht nur für die Gesellschaft und den Staat, sondern auch für einen erheblichen Anteil ihrer formalen Kirchenmitglieder.

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Atheisten nach Religionszugehörigkeit

Versteht man den Begriff „Atheist“ nicht als Zuweisung einer militanten „Gott“ bekämpfenden Mentalität, sondern nur als das, was der Begriff einfach übersetzt heißt, dann besagt er „Ohne Gott“ bzw. „Gottloser“, ohne jede weitere Bewertung. In Deutschland Kirchenmitglied zu sein, heißt dabei nicht automatisch, an einen Gott zu glauben oder überhaupt gläubig zu sein.

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Familie – Glück – Heirat

Bis 2010 wurde die Auffassung, man brauche eine Familie, „um richtig glücklich zu sein“, in der gleichen Größenordnung (rund 75 Prozent) zustimmend beantwortet, ebenso wie die Meinung, dass man heiraten solle, wenn man mit einem Partner dauernd zusammen leben würde, mehrheitlich mit „Ja“ beantwortet wurde. Seitdem verringern sich diese Zustimmungswerte. Parallel dazu verändern sich die Bewertungen der Familie und der Frauenrolle. Ein Datenbericht.

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Weltanschauung und religiöse Lehre

„Meine Weltanschauung folgt keiner religiösen Lehre“ sagen in Deutschland 90 von 100 Konfessionsfreien, aber auch 47 von 100 EKD-Evangelischen und 35 von 100 römischen Katholiken. Insgesamt ist es mittlerweile, mit 57 Prozent, eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung, die keiner religiösen Lehre mehr folgen, um sich die Welt zu erklären. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Religionszugehörigkeiten für Deutschland nicht nach formalen Mitgliedschaften beschrieben werden sollten.

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Wichtigkeit von Religion und Kirche in Deutschland

In den Umfragen zur Wichtigkeit von Lebensbereichen in Deutschland spielt der Bereich „Religion und Kirche“ eine Sonderrolle, da er mit großem Abstand als „unwichtig“ bezeichnet wird. Seit dem Umfragebeginn (1980) ist die Anzahl derjenigen die „Religion und Kirche“ als unwichtig betrachten stets größer als die Zahl derer, für die dieser Lebensbereich wichtig ist.

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Profile von Konfessionsfreien und Kirchenmitgliedern

Nach dem Zensus 2011 wurden aus erhebungstechnischen Gründen (der Unvollständigkeit) keinerlei Daten oder Informationen zu den Konfessionsfreien (ebenso wie zu den Muslimen) in Deutschland veröffentlicht. Damit besteht das Defizit, dass letztmalig in der Volkszählung 1987 – also vor dreißig Jahren – empirisch valide Daten zu den Konfessionsfreien vorhanden sind. Gerade aufgrund der starken Veränderungen in der deutschen Religionslandschaft, besteht also der Bedarf, diese Lücke zu füllen.

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Die Polarisierung in der Islamfrage

Bereits in den vergangenen Tagen widmete sich fowid den Daten des aktuellen ALLBUS, welche einen reichhaltigen Schatz an Informationen zu einer Vielzahl von tagespolitisch und weltanschaulich relevanten Themen enthalten. Hierbei wurde eine erste deskriptive Untersuchung im Hinblick auf die Einstellungen der Bundesbürger gegenüber dem Islam vorgenommen, wobei sich eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Ablehnung durch nahezu alle politischen Lager zog. Im Folgenden möchten wir auf diesen Analysen aufbauen und versuchen, besser zu verstehen, inwieweit die Einstellungen gegenüber dem Islam in Deutschland eine klar abgegrenzte Lagerstruktur zeigen.

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„Der Islam passt in die deutsche Gesellschaft“!?

In der Allgemeinen Bevölkerungsfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) wurden 2016 auch nach den Meinungen zu der Aussage „Der Islam passt in die deutsche Gesellschaft“ gefragt. Insgesamt zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten lehnen diese Auffassung ab und weniger als ein Fünftel (17 Prozent) stimmen der Aussage zu. Entschieden abgelehnt („Stimme gar nicht zu“) wird diese Auffassung von einem Drittel (35 Prozent), vorbehaltlose Zustimmung („Stimme voll zu“) äußern 4 Prozent.

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Religiosität nach Religionszugehörigkeit - 2002

„Religiosität“ kann man aufgrund äußerlich sichtbarer Verhaltensweisen beschreiben, z. B. der Häufigkeit des Kirchgangs. Eine andere Möglichkeit ist es, das individuelle Empfinden der eigenen Religiosität zu erfragen. Diese zweite Möglichkeit erscheint zwar auf den ersten Blick ‚unschärfer’, entspricht aber andererseits der Stärke einer kulturellen Selbst-Verankerung, hier der Wahrnehmung von Religiosität. ALLBUS hat 2002 nach dem eigenen Empfinden und der Gottesvorstellung knapp 3.000 Menschen über 18 Jahre danach gefragt

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Sterbehilfe - Verhaltensbeurteilung, 2002

Hinsichtlich einer persönlichen Bewertung des Verhaltens, dass ein Arzt einem unheilbar kranken Patienten auf dessen Verlangen hin ein tödliches Gift gibt, bewerten zwei Drittel der Befragten (69,7 Prozent) diese Situation als „weniger“ oder „überhaupt nicht schlimm“.

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