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Bedeutung der "Hausfrauenrolle" in Abhängigkeit der Religiosität

Hausfrauenrolle und Religiosität

Mit der Frage, ob es besser sei, wenn der Mann voll erwerbstätig ist und die Frau sich um Haushalt und Kinder kümmert, wurde nach der Bedeutung der traditionellen „Hausfrauenrolle“ in mehreren ALLBUS-Studien gefragt. Im Abstand von jeweils 4 Jahren wurde dabei auch die zugehörige Konfession der Befragten erfasst. Man kann nur noch bedingt den Schluss ziehen, dass je religiöser sich die Befragten einordnen, desto stärker sie auch dieser Auffassung einer traditionellen Frauenrolle zustimmen.

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Ehebruch des Mannes - Verhaltensbeurteilung, 2012

In der Beurteilung der Verhaltensweise „Ein verheirateter Mann hat mit einer anderen Frau ein Verhältnis“, sind sich die Befragten im Großen und Ganzen recht einig und ca. drei Viertel finden das „sehr“ bzw. „ziemlich schlimm“.

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"Muslime" in Deutschland. Eine Annäherung

Die Frage und die Antwort darauf, „Wie viele Muslime leben in Deutschland?“ spielt nicht nur für aktuelle politische Diskussionen eine Rolle (Islam-Konferenz, Integrationsgipfel, etc.) sondern hat auch für andere Diskussionen (Moschee-Bauten) eine nicht unwesentliche Dimension. Wer auf die Frage, wie viele Muslime in Deutschland leben, eine eindeutige Antwort gibt, hat schlicht Falsches gesagt.

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Migranten in Deutschland, Herkunftsland und Religionszugehörigkeit, 2006

Mit dem ALLBUS 2006 (Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften im Jahr 2006) wurden die Befragten unter anderem nach ihrem Migrationshintergrund befragt. Auch wenn die Ergebnisse mit einer entsprechenden Zurückhaltung interpretiert werden müssen, da die Untergruppen zum Teil nur sehr gering belegt sind, zeigen sie doch zumindest hinweisende Informationen.

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Gewerkschaftsmitglieder / Altersgruppen

Auf Grundlage der  jeweils zu Perioden kumulierten ALLBUS-Daten von 1980 bis 2004 lässt sich für die drei Perioden 1980-1988, 1990-1998 und 2000-2004 generell ein Absinken des Anteils der Gewerkschaftsmitgliedern unter den abhängig Beschäftigten feststellen.

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Familie und Heirat, 1980 - 2002

Bis Ende der 1980er Jahre wurde die Auffassung, man brauche eine Familie, „um richtig glücklich zu sein“, in der gleichen Größenordnung (72 Prozent) zustimmend beantwortet, wie die Meinung, dass man heiraten solle, wenn man mit einem Partner dauernd zusammen lebe (67 Prozent).

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Konfessionelle versus religiöse Konfliktlinie in der deutschen Wählerschaft

Das unterschiedliche Wahlverhalten deutscher Katholiken und Protestanten gehört unter der Bezeichnung ‚konfessionelle Konfliktlinie‘ zum festen Kanon der Wahlforschung. Seit Mitte der 1980er Jahre wird jedoch vermutet, die konfessionelle Konfliktlinie würde durch eine religiöse Spannungslinie ergänzt oder gar abgelöst. (…)  Auch wenn der religiöse Cleavage zwischenzeitlich an Bedeutung verlieren sollte, verweisen die angeführten Trends auf eine jederzeit mögliche Aktualisierung und Verstärkung einer Spannungslinie, die zwischen Christen und Nichtchristen verläuft.

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Gottesvorstellung nach Religionszugehörigkeit, 2002

Die allgemeine Frage „Glauben Sie an Gott?“ wird in Deutschland normalerweise von 50 - 60 % der Befragten mit „Ja“ beantwortet. Eine weitere, genauere Frage nach der „Gottesvorstellung“, die der Vorstellung der Befragten am nächsten kommt, zeigt jedoch die inhaltlichen Variationen. Die christliche Gottesvorstellung eines „persönlichen Gottes“ findet sowohl bei katholischen Kirchenmitgliedern (36 %) wie bei Evangelischen (23 %) keine Mehrheit. Am stärksten verbreitet ist bei den Mitgliedern der beiden großen Kirchen die Idee eines unspezifischen  “höheren Wesens oder einer geistigen Macht“ (42 % und 40 %).

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Religiositätsindex - Bundesländer, 2002

„Religiosität“ kann man aufgrund äußerlich sichtbarer Verhaltensweisen beschreiben oder man kann das individuelle Empfinden der eigenen Religiosität zu erfragen. Die zweite Möglichkeit erscheint zwar ‚unschärfer’, entspricht aber der Stärke einer kulturellen Selbst-Verankerung.

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