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Evangelische Kirche

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Pastorenmangel ab 2030

Aus der katholischen Kirche in Deutschland ist der Priestermangel hinreichend bekannt, aber das gleiche gilt ebenfalls für die evangelischen Landeskirchen, die absehbar und spätestens ab 2030 einen erheblichen Pastorenmangel haben werden, mit allen Konsequenzen für die Gemeindearbeit. Es werden voraussichtlich rund 7.000 evangelische ordinierte Theologen fehlen, d. h. mehr als ein Drittel der jetzigen Pastorenstellen.

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Hamburg: Religionsgemeinschaften 1867-2017

Hamburg gilt, neben Berlin, als einer der ‚Trendsetter‘ der Säkularisierung in Deutschland. Das bestätigt sich in den Daten für beide Städte/Bundesländer. Von einer absoluten Dominanz der evangelischen Kirchenmitgliedern im Kaiserreich verringern sich die Religionszugehörigkeiten seit 1961 – also früher als in (West-)Deutschland insgesamt – kontinuierlich, dass die Evangelischen bereits ab 1987/1988 nicht mehr die Mehrheit stellen.

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Religionszugehörigkeiten in Stuttgart 1900 - 2018

Betrachtet man die Entwicklung der Kirchenmitgliederzahlen in Stuttgart kommt man zu zwei sehr unterschiedlichen Feststellungen, die dennoch beide richtig sind. Der Trend der Säkularisierung wird sich zudem weiter fortsetzen, da den beiden großen christlichen Kirchen vor allem die jüngeren Mitglieder abhandengekommen sind.

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Gestorbene und kirchliche Bestattungen

Bestattung durch die Kirche? Das ist auch für Kirchenmitglieder keine unbedingte Selbstverständlichkeit mehr. Die christliche Gewissheit eines Lebens nach dem Tode setzt allerdings auch eine christliche Beerdigung voraus. In vier ALLBUS-Umfragen (1982, 1992, 2002 und 2012) liegen dazu ebenso Daten vor, wie die Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Kirchen (1952 bis 2012). Die Tendenzen sind parallel.

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EKD: Taufe und Konfirmation

Im Zusammenfügen von Zahlen der Täuflinge und den Konfirmierten sollen, so ist der einfache Bezug, Tendenzen anschaulich werden, wie z.B. die Frage: „Wie viele der Täuflinge gehen später auch zur Konfirmation?“ Die Beantwortung dieser Frage ist nicht nur ein Indikator für die Bindungsfähigkeit der EKD-Landeskirchen sondern auch eine kirchenrechtliche Frage: „Wer ist Kirchenmitglied?“ (Eine Frage, die für die katholische Kirche in Deutschland sowie für die katholische Kirche in Österreich bereits geklärt wurde.) Allerdings setzt die EKD eigenartige Vergleiche, die auf eine Realitätsverweigerung hindeuten.

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Profanierung und Kirchenschließung

In den vergangenen Jahren wurde auch in der Öffentlichkeit über Kirchenschließungen, alternative Nutzung oder gar Abriss diskutiert. Doch das Thema ist nicht neu. In den vergangenen Jahrzehnten mussten Kirchengebäude besonders in den Braunkohlegebieten oft wegen des Tagebaus weichen. Doch seit der Jahrtausendwende gibt es andere Gründe und Diskussionen über Kirchenumnutzungen. Dieses Thema ist nunmehr in die Öffentlichkeit gerückt, weil die Diskrepanz zwischen „Kirchenreichtum“ und angeblich ökonomischen Zwängen zur Kirchenschließung immer mehr Fragen aufwirft. Auf die Gesamtzahl der Kirchen (knapp 46.000 Kirchen und Kapellen) bezogen, sind es bislang wenige, die einer Veränderung unterzogen wurden (ca. 800) - dies sind 1,5 Prozent.

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Kirchensteuer-Aufkommen der Evangelischen und Katholischen Kirche 1967 - 2016

Die Kirchensteuer wird von Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung der Ausgaben der Gemeinschaft erhoben. Nach Art. 140 des Grundgesetzes (GG) in Verbindung mit Art. 137 der Weimarer Verfassung sind diejenigen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, die eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sind, berechtigt, Steuern zu erheben. Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften mit öffentlich-rechtlichem Körperschaftsstatus haben mit der Erhebung der Kirchensteuer ein Privileg, welches ihnen der Staat neben anderen Rechten und sonstigen Vorteilen einräumt und trägt neben den Staatsleistungen und sonstigen Subventionen zur Kirchenfinanzierung bei. Trotz sinkender Mitgliederzahlen sind die Steuereinnahmen der Kirchen in den letzten Jahren gestiegen.

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Kirchenaustritte evangelische und katholische Kirche

Kirchenaustritt ev+kath 1953-2014

Die Gesamtzahl der Kirchenaustritte in Deutschland (Landeskirchen und Bistümer) ist 2016 zwar etwas geringer als in den Jahren 2013 bis 2015, bewegt sich jedoch (mit Ausnahme dieser drei Jahre) mit 352.000 auf einem hohen Niveau. Bei der evangelischen Kirche ist der Mitgliederschwund im Jahr 2016 der Zweithöchste seit 1995. Bei den Katholiken liegt die Zahl zwar niedriger als 2013, ist aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau und übersteigt die jährlichen Mitgliederverluste der Jahre 1980 bis 2009 - ohne dass für 2016 ein direkter Anlass zu erkennen wäre.

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Die Teilnehmer der evangelischen Kirchentage

Seit 1989 liegen die offiziellen Statistiken des Deutschen Evangelischen Kirchentages im Internet zugänglich vor. Das heißt, für die vergangenen 13 Kirchentage (oder 26 Jahre) lassen sich die erhobenen Angaben zu Teilnehmerzahlen, Unterbringung, Alter, Geschlecht, Konfession der Teilnehmer und ihre Berufe miteinander vergleichen. Diese eher formalen Angaben lassen sich für mehrere Kirchentage - vor allem 2009, 2011, 2013, 2015 – durch empirische Umfragen zu Religiosität der Teilnehmer, ihre Motivation, die Bewertung von Angeboten u. a. m. ergänzen, so dass sich recht genau darstellen lässt, wer die Teilnehmer der Kirchentage sind, was sie dort tun und was sie gemeinsam haben bzw. was sie von anderen unterscheidet.

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Taufen und Konfirmationen in der DDR

Religionsbezogene Daten für die Zeit in der DDR sind nur sehr bruchstückhaft vorhanden. Beispielhaft für die DDR lassen sich für das Land Sachsen die Veränderungen in der evangelischen Kirchenmitgliedschaft verdeutlichen. Die Ausgangssituation 1946 in Sachsen waren 4,7 Mio. evangelische Kirchenmitglieder, nach 40 Jahren waren es 1,5 Mio. Mitglieder.

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