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Katholische Kirche

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Wer ist Kirchenmitglied?

In verschiedenen Publikationen zur Abfolge eines  Dreiklangs von Taufe, Erstkommunion und Firmung wird der Eindruck erweckt, dass diese drei Riten zusammen gehören. Taufen und Erstkommunionen werden ausführlich gewürdigt, während die Firmung nur nebensächlich dargestellt wird. Darin verbirgt sich eine Thematik, bei der die katholische Kirche in Deutschland ihren eigenen Katechismus verleugnet und das kanonische Recht nicht beachtet. In anderen Ländern, in denen es keine Kirchensteuerpflicht wie in Deutschland gibt, spielt diese Thematik keine Rolle.

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Woran Österreicher glauben

„Wer Böses tut, kommt in die Hölle“ – dem stimmen nur 10 Prozent zu und der Aussage „Wer fromm ist und Gutes tut, kommt in den Himmel“ stimmen nur 14 Prozent der Österreicher zu. Allerdings stimmen 68 Prozent der Aussage zu: „Die Kirche hat ihre Glaubwürdigkeit verloren“ und nur 21 Prozent verneinen diese Sichtweise.

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Gottesglaube in den Niederlanden in der Minderheit

Der Trend zur Gottlosigkeit ist in den Niederlanden eine langfristige Tendenz. So wie einerseits die beiden Glaubensgruppen der Gottgläubigen und der Transzendentalen sich in den vergangen fünfzig Jahren von 78 Prozent auf 42 Prozent verringert haben, haben die Agnostiker und die Atheisten ihren Anteil von 24 Prozent auf 58 Prozent vergrößert.

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Papst Franziskus - ein Reformpapst?

Nachdem Jorge Mario Bergoglio im Jahr 2013 zum Papst gewählt wurde, erwarteten sehr viele Menschen, dass sich einiges in der Katholischen Kirche bewegen würde, dass lange vorher bereits diskutierte Änderungen und Modernisierungen unter dem neuen Papst Franziskus auf den Weg gebracht würden. Doch was hat sich seitdem verändert? Ihm eilte der Ruf als „Reform-Papst“ voraus, der anscheinend die Kirche öffnen wollte, mehr Transparenz, mehr Demokratie, mehr Barmherzigkeit einforderte. Inzwischen ist besonders unter den Papst-begeisterten Deutschen etwas Ernüchterung eingetreten.

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Kirchenaustritte evangelische und katholische Kirche

Kirchenaustritt ev+kath 1953-2014

Die Gesamtzahl der Kirchenaustritte in Deutschland (Landeskirchen und Bistümer) ist 2016 zwar etwas geringer als in den Jahren 2013 bis 2015, bewegt sich jedoch (mit Ausnahme dieser drei Jahre) mit 352.000 auf einem hohen Niveau. Bei der evangelischen Kirche ist der Mitgliederschwund im Jahr 2016 der Zweithöchste seit 1995. Bei den Katholiken liegt die Zahl zwar niedriger als 2013, ist aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau und übersteigt die jährlichen Mitgliederverluste der Jahre 1980 bis 2009 - ohne dass für 2016 ein direkter Anlass zu erkennen wäre.

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Die Teilnehmer der Katholikentage

Im Unterschied zur zählfreudigen und dokumentationsfleißigen katholischen Bischofskonferenz ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) recht schweigsam. In den gedruckten Dokumentationen finden sich ein paar Zahlen, aber nicht durchgängig. Im Internet gibt es kein entsprechendes Archiv. Aber es gibt zwei universitäre Studien zu Katholikentagen, die Transparenz über Motive und Meinungen der Katholikentagsbesucher herstellen.

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Generation What? – Glücklich ohne Gott

Die Generation der heute 18- bis 34-Jährigen in Europa: „Was denken sie, welche Ziele, Wünsche, Hoffnungen und Ängste haben sie?“ Dafür führten Medien (in Deutschland der Bayerische Rundfunk, der SWR und das ZDF) eine breit angelegte Studie durch, die vom SINUS-Institut koordiniert und fachlich begleitet wurde. Aus den vielen Ergebnissen konzentriert sich fowid auf die Darstellung der Einstellungen zu Gott und dem Vertrauen in religiöse Institutionen.

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Katholische Pfarreien und Organisationsreformen

Die katholischen Bistümer in Deutschland realisieren in diesen und den kommenden Jahren einen radikalen Strukturwandel, indem sie die formale Zahl der Pfarreien und Seelsorgestellen auf insgesamt ein Viertel des Bestandes von 2007 reduzieren: Von 12.237 auf rund 3.000. Kein Bistum ist davon ausgenommen.

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Eheannullierungen in Europa und der Welt

In der Theologie der katholischen Kirche gilt die nach den Regeln der Kirche geschlossene Ehe als von Gott gegebenes Sakrament, ein Bund fürs Leben, der unauflöslich ist. In der Praxis steht dem entgegen, dass es Paare gibt, die – aus welchem Grund auch immer – diese Ehe beenden wollen. Da es keine Scheidung gibt, wurde eine andere Lösung gefunden: Die Ehe wird, nach Prüfung, für ungültig erklärt und hat damit – kirchenrechtlich - nie existiert.

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