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Kirchenaustritte

Schlagwort Kirchenaustritte

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Kirche, Marketing und Membership Economy

Manchem erscheint die Verbindung von Kirche – als Organisation – mit Ökonomie und Marketing als unangebracht, da Kirche als religiöse und pastorale Organisation zwar auch auf ihre Finanzen achten müsse - aus der Notwendigkeit, die Mitarbeiter und laufenden Kosten zu bezahlen - aber sonst sei sie für Sinn, Glaube und Transzendenzbezug zuständig. Allerdings gibt es auch im kirchlichen Raum immer stärker Auffassungen, die Marketing-Prinzipien beachtet wissen wollen. Eine – an sich – naheliegende Auffassung. Allerdings sind die kirchlichen Ausarbeitungen dazu meist sehr eng geführt.

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Profanierung und Kirchenschließung

In den vergangenen Jahren wurde auch in der Öffentlichkeit über Kirchenschließungen, alternative Nutzung oder gar Abriss diskutiert. Doch das Thema ist nicht neu. In den vergangenen Jahrzehnten mussten Kirchengebäude besonders in den Braunkohlegebieten oft wegen des Tagebaus weichen. Doch seit der Jahrtausendwende gibt es andere Gründe und Diskussionen über Kirchenumnutzungen. Dieses Thema ist nunmehr in die Öffentlichkeit gerückt, weil die Diskrepanz zwischen „Kirchenreichtum“ und angeblich ökonomischen Zwängen zur Kirchenschließung immer mehr Fragen aufwirft. Auf die Gesamtzahl der Kirchen (knapp 46.000 Kirchen und Kapellen) bezogen, sind es bislang wenige, die einer Veränderung unterzogen wurden (ca. 800) - dies sind 1,5 Prozent.

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Kirchenaustritte evangelische und katholische Kirche

Kirchenaustritt ev+kath 1953-2014

Die Gesamtzahl der Kirchenaustritte in Deutschland (Landeskirchen und Bistümer) ist 2016 zwar etwas geringer als in den Jahren 2013 bis 2015, bewegt sich jedoch (mit Ausnahme dieser drei Jahre) mit 352.000 auf einem hohen Niveau. Bei der evangelischen Kirche ist der Mitgliederschwund im Jahr 2016 der Zweithöchste seit 1995. Bei den Katholiken liegt die Zahl zwar niedriger als 2013, ist aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau und übersteigt die jährlichen Mitgliederverluste der Jahre 1980 bis 2009 - ohne dass für 2016 ein direkter Anlass zu erkennen wäre.

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Der „Rhythmus“ von Weltanschauungen

Weltanschauungen – als Sätze von aufeinander bezogenen Wertungen und Wichtigkeiten – stehen für den Einzelnen auch immer in der Frage, wie wichtig und nachgefragt sie mit bzw. bei anderen sind. Um das zu erkunden – als ernsthafter Spaß – kann jeder die Trendanalyse von Google verwenden. Suchbegriff oder Thema eingeben und die relative Wichtigkeit in den vergangenen fünf Jahren wird dargestellt, mit weiteren Informationen. Ein paar Beispiele.

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Kirchenaustritte und Kirchenmitglieder in der DDR

Ist der Rückgang der Kirchenmitglieder in den evangelischen Kirchen in der DDR vor allem durch die Zahl der Kirchenaustritte zu erklären? Falls nein, welche anderen Faktoren könnten eine Rolle gespielt haben? Wie haben sich die Kirchenmitglieder selber verhalten? Haben sie zu ihren Kirchen gestanden? Viele Fragen und keine hinreichende Datenbasis für detaillierte Analysen. Aber Antworten sind möglich.

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Kirchliches Leben Landeskirche Thüringen 1991 - 2007

LK Thüringen 1991 -2007

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen war bis 2008 eine von 23 Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland, mit Sitz in Eisenach. die Landeskirche hatte 2008 ca. 425.000 Gemeindeglieder in 1.308 Kirchengemeinden. Am 1. Januar 2009 fusionierten die Thüringische Landeskirche und die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

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Kirchenaustrittsgründe, 2008-2011

Bei den Kirchenaustrittsgründen war bisher fast bei der Hälfte der Befragten die Kirchensteuer der Hauptgrund. In Zeiten, wo jeder daran interessiert ist, irgendwo zu sparen, sind natürlich Ausgaben wie die Kirchensteuer auf dem Prüfstand und werden oft als verzichtbar angesehen.

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Kirchenaustritte und -eintritte, 1953-2004

In den Zahlen der Kirchenaustritte aus den katholischen Bistümern zeigen sich zwei ‚Hochphasen’ und vier ‚Gipfelpunkte’. Die beiden ‚Hochphasen’ sind die Jahre 1969-1978 und die Jahre 1990-1995. Die vier ‚Gipfeljahre’ innerhalb dieser beiden Phasen sind Reaktionen auf politische Setzungen: 1970 (Konjunkturzuschlag), 1974 (Stabilitätsabgabe), 1991 (Kirchensteuern in den Neuen Bundesländern) und 1995 (Solidaritätszuschlag).

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