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Kirchenaustritte

Schlagwort Kirchenaustritte

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Kirchliches Leben Evangelische Kirche in Deutschland 1953 - 2017

Ende 2018 waren 21,141 Millionen Menschen (ca. 25,5 Prozent) der Gesamtbevölkerung Deutschlands Mitglied der evangelischen Landeskirchen. Überwiegend evangelisch geprägt ist vor allem der Norden Deutschlands in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Dort sind zwischen 40 und 50 Prozent der Bevölkerung evangelisch gebunden. Zu den statistisch erfassten Daten des „kirchlichen Lebens“ gehören u. a. Taufen, Konfirmationen, Trauungen und Beerdigungen - Ereignisse für die jeweils besondere kirchliche Rituale abgehalten werden - und Kirchenaustritte, sowie die Anzahl der Gottesdienstbesucher.

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Dortmund: Religionszugehörigkeiten 1910 - 2018

Die Dominanz der beiden großen christlichen Kirchen in Dortmund zeigt sich 1910 in einem Anteil von 98 Prozent ihrer Kirchenmitglieder, der sich bis 1961 (93 Prozent) erhält und sich seitdem kontinuierlich verringert. 2018 sind es noch 52 Prozent, mit der Tendenz, dass 2019/2020 die Fünfzig-Prozent-Marke unterschritten wird.

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Kirchenaustritte 2006 und 2018 nach Alter

Am Beispiel der Kirchenaustritte in München, die für 2006 und 2018 nach Alter ausgewertet wurden, zeigt sich das unterschiedliche Verhalten der evangelischen und der römisch-katholischen Kirchenmitglieder – und welche Konsequenzen die Diskussion um den Missbrauch in der katholischen Kirche hat: Die Austrittszahlen steigen nicht nur bei den Jüngeren, sondern auch bei den älteren Katholiken deutlich, was eher ungewöhnlich ist.

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Kirchliches Leben Landeskirche Thüringen 1991 - 2007

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen war bis 2008 eine von 23 Landeskirchen der EKD. Die Kirche mit Sitz in Eisenach hatte 2007 ca. 431.500 Gemeindeglieder in 1.308 Kirchengemeinden, das sind etwa 27 Prozent der Bevölkerung. Am 1. Januar 2009 fusionierten die Thüringische Landeskirche und die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, nachdem die Synoden der beiden Landeskirchen im Jahr 2007 die Vereinigung ihrer beiden Landeskirchen beschlossen hatten und sich am 5. Juli 2008 eine gemeinsame Verfassung gaben.

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Kirchenaustritte und Missbrauchsfälle: USA und Deutschland

In den USA hat das Gallup-Institut sowohl 2002 (Boston Globe Bericht über Missbrauch) als auch aktuell bei Katholiken nachgefragt, wie es – angesichts der Missbrauchsfälle - um ihre Mitgliedschaft stehe. Hauptergebnisse: Mehr Katholiken stellen ihre Mitgliedschaft in Frage als 2002. Es sind eher die nicht praktizierende Katholiken, die ihre Mitgliedschaft überdenken. 59 Prozent vertrauen auf die Priester in ihrer Kirche; 58 Prozent vertrauen auf Papst Franziskus. Für Deutschland gibt es ähnliche Hinweise für den Kirchenaustritt.

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Katholiken und Kirchenmitgliedschaft 2018

Die Heterogenität der Kirchenmitglieder in Deutschland ist nicht nur in früheren Studien dargestellt worden, sondern – für die katholischen Kirchenmitglieder – auch aktuell detailliert erfasst und in mehrfacher Hinsicht beschrieben. Zwei gleich große Gruppen (jeweils 42 Prozent) lassen sich (2018) unterscheiden: Einerseits die „Gläubigen“, andererseits die „Entfremdeten/religiösen Freigeister“. Hinsichtlich der Verbundenheit wird der Anteil der Kritisch-Kirchenverbundenen über die Jahre größer, trotz der Kirchenaustritte.

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Österreich: Kirchenstatistik, Katholische Kirche, 1991-2018

Nach der Veröffentlichung der Zahlen für 2018 zeigt sich, dass die Entwicklungstendenz der Mitgliederzahlen stabil geblieben ist: Sie ist um weitere 1,1 Prozent gegenüber 2018 geringer. Für die stetige Verringerung, sowohl absolut wie relativ, sind in den vergangenen 27 Jahren vor allem zwei Einflussgrößen wesentlich, die Wanderungsbewegungen und die Kirchenaustritte. Aber auch in allen Kasualien schreibt die katholische Kirche in Österreich weitestgehend ‚rote Zahlen‘.

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Kirche, Marketing und Membership Economy

Manchem erscheint die Verbindung von Kirche – als Organisation – mit Ökonomie und Marketing als unangebracht, da Kirche als religiöse und pastorale Organisation zwar auch auf ihre Finanzen achten müsse - aus der Notwendigkeit, die Mitarbeiter und laufenden Kosten zu bezahlen - aber sonst sei sie für Sinn, Glaube und Transzendenzbezug zuständig. Allerdings gibt es auch im kirchlichen Raum immer stärker Auffassungen, die Marketing-Prinzipien beachtet wissen wollen. Eine – an sich – naheliegende Auffassung. Allerdings sind die kirchlichen Ausarbeitungen dazu meist sehr eng geführt.

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Profanierung und Kirchenschließung

In den vergangenen Jahren wurde auch in der Öffentlichkeit über Kirchenschließungen, alternative Nutzung oder gar Abriss diskutiert. Doch das Thema ist nicht neu. In den vergangenen Jahrzehnten mussten Kirchengebäude besonders in den Braunkohlegebieten oft wegen des Tagebaus weichen. Doch seit der Jahrtausendwende gibt es andere Gründe und Diskussionen über Kirchenumnutzungen. Dieses Thema ist nunmehr in die Öffentlichkeit gerückt, weil die Diskrepanz zwischen „Kirchenreichtum“ und angeblich ökonomischen Zwängen zur Kirchenschließung immer mehr Fragen aufwirft. Auf die Gesamtzahl der Kirchen (knapp 46.000 Kirchen und Kapellen) bezogen, sind es bislang wenige, die einer Veränderung unterzogen wurden (ca. 800) - dies sind 1,5 Prozent.

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Kirchenaustritte evangelische und katholische Kirche

Kirchenaustritt ev+kath 1953-2014

Die Gesamtzahl der Kirchenaustritte in Deutschland (Landeskirchen und Bistümer) ist 2016 zwar etwas geringer als in den Jahren 2013 bis 2015, bewegt sich jedoch (mit Ausnahme dieser drei Jahre) mit 352.000 auf einem hohen Niveau. Bei der evangelischen Kirche ist der Mitgliederschwund im Jahr 2016 der Zweithöchste seit 1995. Bei den Katholiken liegt die Zahl zwar niedriger als 2013, ist aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau und übersteigt die jährlichen Mitgliederverluste der Jahre 1980 bis 2009 - ohne dass für 2016 ein direkter Anlass zu erkennen wäre.

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