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Religionstrends in der Schweiz 1930 - 2022

Fowid-Notiz: Ein Sammelband mit Aufsätzen zu „Religionstrends in der Schweiz“ ist jetzt frei verfügbar publiziert worden. Datenbasierte Analysen verschiedener Aspekte verdeutlichen den Wandel der Rolle von Religion und Kirche. Ein besonderer Aspekt ist die Entwicklung der Religionslosen seit 1930.

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Freitodbegleitungen in der Schweiz 1999-2021

In der Schweiz bestehen mehrere Organisationen, die von Hilfesuchenden für eine Freitodbegleitung ansprechbar sind. Neben den bekannten Organisationen EXIT (Deutschsprachige Schweiz) und Dignitas sind es EXIT A.D.M.D. (in Genf für die französische Schweiz) und Lifecircle/Eternal Spirit. Der Anteil der Freitodbegleitungen an allen Todesfällen ist unter zwei Prozent.

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CH – Generationen abnehmenden Glaubens

Fowid-Notiz: Die Veränderungen in der Religionslandschaft der Schweiz stellen keine Ausnahme dar, sondern entsprechen den Veränderungen einer zunehmenden Säkularisierung in den meisten Ländern Westeuropas. Dieser Trend wird am stärksten durch einen „Kohorten Effekt“ beeinflusst, d. h. der Abnahme der Religiosität von Generation zu Generation.

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Religionen in der Schweiz: Muslime

fowid-Notiz: In den Ergebnissen der nationalen Umfrage der Schweiz zu „Sprache, Religion und Kultur 2019“ erscheinen die Befunde zu den Muslimen in der Schweiz auch für Deutschland beachtenswert. Sie weisen darauf hin – wie es auch bereits andere Studien festgestellt haben -, dass der Anteil der „konfessionsgebundenen Muslime“ deutlich geringer ist, als bisher von fowid angenommen wurde.

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Religion und Demokratie

fowid-Notiz: Eine aktuelle Studie aus Frankreich zu Muslimen (2020) und eine vergleichende Studie für Deutschland und die Schweiz zu allen Religionen (2019) widmen sich u. a. auch den Fragen nach einer Demokratieakzeptanz unter Religiösen. Die Kernprinzipien von Religion („Wahrheit“) und der Grundsatz von Demokratien (Diskurse für Kompromisse) scheinen nicht per se zu harmonieren oder tolerabel zu sein. Die Unterschiede zwischen den Religionen sind deutlich und die Muslime spielen dabei eine besondere Rolle.

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CVP der Schweiz ändert ihren Namen

fowid-Notiz: Eine der wichtigsten Parteien der Schweiz, die Christliche Volkspartei (CVP), ist auf dem Weg, das „christliche“ aus ihren Parteinamen zu streichen. Es wird mittlerweile als „Handicap“ angesehen, um damit außerhalb der Stammwählerschaft auch andere, eigentlich ‚Zugestimmte‘, für die Stimmabgabe in der Wahl zu gewinnen. Wesentlicher Faktor für diese Entscheidung ist eine Umfrage.

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Konfessionsfreie in der Schweiz 2018

Anfang der 1960er Jahre kam die Religionslandschaft der Schweiz in Bewegung. Die Konfessionsfreien, die sich 1960 mit 0,5 Prozent der Stimmen meldeten, sind seitdem in ihrem Anteil kontinuierlich gestiegen und sind 2018 mit einem Anteil von 28,8 Prozent die zweitgrößte Weltanschauungsgruppe. Die Evangelisch-Reformierten haben kontinuierlich Anteile verloren (23,1 Prozent), so dass die römischen Katholiken 2018 (mit 35,2 Prozent) die größte Gruppe bilden.

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Schweiz: Katholische Männerorden

Nach der aktuellsten Veröffentlichung des Pastoralsoziologischen Instituts der Schweiz (PSI) zur Kirchenstatistik der Männerorden verringert sich die Zahl der Mitglieder der Männerorden stetig. Der heutige Mitgliederstand entspricht nur noch etwa einem Drittel des Höchststandes der Mitgliederzahlen Mitte der 1960er Jahre. Aktuell gibt es nur noch 8 Novizen und das Durchschnittsalter ist auf rund 70 Jahre gestiegen. Änderungen nicht in Aussicht.

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Säkulare in der Schweiz

Viele Freidenkerinnen und Freidenker haben sich 2016 an der Nationalfondsstudie zu Säkularen in der Schweiz beteiligt. Unterdessen liegen erste Ergebnisse vor. Diese zeigen, dass die Mitglieder von religionskritischen Organisationen („Säkularisten“) sehr einheitliche Identitätsmerkmale haben, mit ihrer religionskritischen Haltung vor allem gesellschaftspolitische Forderungen verbinden und dass sie im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich gut gebildet sind.

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Schweiz: Erwartungen der Älteren für ihr Lebensende

In der Schweiz ist das Thema der Selbstbestimmung am Lebensende weiter in der Diskussion. EXIT ließ die älteren Schweizer (50+) befragen, welche Gedanken sie zum Lebensende und zur Aufgabe der Ärzte haben. Eine Mehrheit der Schweizer plädiert dabei für Regelungen, die vergleichbar sind mit den Niederlanden, in denen der Hausarzt seine Patienten auch im Sterben begleiten kann.

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