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Österreich

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Österreich: Mehrheit glaubt stärker an ein Karma als an Gott

Eine aktuelle repräsentative Umfrage hat ergeben, dass Kernbestandteile des katholischen Glaubensbekenntnisses nur geringe Zustimmung unter der Bevölkerung finden und sogar nur von einer Minderheit der Kirchenmitglieder geteilt werden. So glaubt nur jeder fünfte Österreicher an die katholische Vorstellung der „Auferstehung Christi“. Mehr als doppelt so viele Österreicher glauben stärker an die Wirkungen eines guten Karmas und der Telepathie als an die Wirkungen eines übernatürlichen Wesens („Gott“).

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Österreich: Die Heterogenität der Muslime

Eine Studie zu „Muslimische Gruppen in Österreich“ von Peter Filzmaier und Flooh Perlot verdeutlicht, dass in Bezug auf „die Muslime“ erheblich mehr differenziert werden muss, um zu angemesseneren Beschreibungen zu kommen. Als Beispiel die Frage nach der Intensität der Religiosität und den Herkunftsländern der sich selbst als Muslime Bezeichnenden.

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Woran Österreicher glauben

„Wer Böses tut, kommt in die Hölle“ – dem stimmen nur 10 Prozent zu und der Aussage „Wer fromm ist und Gutes tut, kommt in den Himmel“ stimmen nur 14 Prozent der Österreicher zu. Allerdings stimmen 68 Prozent der Aussage zu: „Die Kirche hat ihre Glaubwürdigkeit verloren“ und nur 21 Prozent verneinen diese Sichtweise.

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Caritas in Österreich

Die Arbeit der Caritas in Österreich weitet sich zunehmend aus und verdeutlicht den Weg von einer Heils- zu einer Sozialkirche. Die Mittelherkunft wird weitgehend offengelegt und unterscheidet sich nicht von der Struktur in Deutschland: Die öffentlichen Kostenersätze machen mittlerweile mehr als zwei Drittel der Finanzierung aus, die kircheneigenen Beiträge sind als Mittelherkunft geringfügig.

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Frauen- und Männerorden in Österreich

Die Ordensgemeinschaften in Österreich sind traditionell aktiver und vermögender als die katholischen Diözesen. Woran es ihnen allerdings mangelt, das sind die ordenseigenen Mitarbeiter. Vor allem bei den Frauenorden ist die Verringerung der Zahl der Nonnen unaufhaltsam und erheblich, worin sich auch ein gesellschaftlicher Wandel darstellt.

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Trennung katholischer Ehen in Österreich

Österreich Ehen-Scheidungen

Nach drei Jahrhunderten führt die katholische Kirche neue Richtlinien zur Eheannullierung ein. Eine Scheidung wird es nach wie vor nicht geben, die Möglichkeit eines Ehenichtigkeitsverfahrens wird aber vereinfacht. Durchschnittlich werden in Österreich pro Jahr ca. 200 katholische Ehen annulliert. Damit gelten die Betroffenen als ledig und können bei erneuter Eheschließung noch einmal vor den katholischen Traualtar treten.

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Anteil der Kinder muslimischer Mütter sinkt in Österreich

Geburten in Österreich

Im derStandard.at wurde von Michael Matzenberger ein Artikel mit statistischen Werten veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die öffentlich immer einmal wieder propagierte „Übervölkerung” durch Muslime nicht stimmt. Migrantinnen aus muslimischen Ländern bekommen in Europa nicht wesentlich mehr Kinder, als hier durchschnittlich von Einheimischen geboren werden.

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Österreich: Privatisierung des Glaubens

Das Institut für Markt- und Sozialanalysen (IMAS) in Linz hat im Juni/Juli 2016 eine Umfrage zum religiösen Verhalten und Einstellungen in Österreich durchgeführt. Kernergebnis der Studie ist: „Klares Bekenntnis der Österreicher zum Christentum, aber Privatisierung des Glaubens.“ Dieses Ergebnis erscheint fragwürdig.

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Österreich: Religionszugehörigkeiten,1951 -2015

Seit der Volkszählung 2001 gibt es nur noch verlässliche Zahlen für die Katholische Kirche und die Evangelische Kirche die traditionell die Lutheraner (Augsburger Bekenntnis = A.B.) und die Reformierten (Helvetisches Bekenntnis = H.B.) zusammenfassen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich der Anteil dieser beiden Konfessionen um ein knappes Drittel (31,8 Prozentpunkte) verringert: von 95,2 auf 63,4 Prozent.

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