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Sterbehilfe

Schlagwort Sterbehilfe

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Unterstütztes Sterben im Vereinigten Königreich

Die Diskussion über die Sterbehilfe („assisted dying“) wird im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland seit Jahrzehnten geführt. 1961 wurde ein Suizid-Gesetz (Suicide Act 1961) verabschiedet, dass jegliche Sterbehilfe, insbesondere von Ärzten, unter Strafe stellt. Seither hat die Diskussion über eine Gesetzesänderung nicht aufgehört. Eine besondere Rolle dabei haben die Stellungnahmen der Ärzteorganisationen gespielt, wobei sich die Auffassungen ihrer Mitglieder im Laufe der Jahre immer weniger ablehnend gegenüber einer Legalisierung entwickelten.

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Sterbehilfe in Belgien, 2003-2017

Neben den Niederlanden, der Schweiz und Luxemburg ist Belgien das vierte Land in Europa, in dem die Sterbehilfe entkriminalisiert wurde. Staatlicherseits besteht seit 2002 die „Kommission für die Kontrolle und Bewertung der Euthanasie“, die prüft, ob die Voraussetzungen für eine Freitodbegleitung eingehalten wurden. Die Zahl der Hilfesuchenden steigt moderat an und beträgt derzeit 2,3 Prozent aller Verstorbenen.

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Freitodbegleitungen in der Schweiz 1999-2018

In der Schweiz bestehen fünf Organisationen, die von Hilfesuchenden für eine Freitodbegleitung ansprechbar sind. Neben den bekannten Organisationen EXIT (Deutsche Schweiz) und „DIGNITAS – Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben“ sind es EXIT A.D.M.D. (in Genf für die französische Schweiz), Ex International, Lifecircle/Eternal Spirit.

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Sterbehilfe in den Niederlanden 2008 - 2018

In den Niederlanden ist die ärztliche Sterbehilfe erlaubt und per Gesetz geregelt. Die staatliche Sterbehilfekommission („Euthanasiecommissie“) erfasst alle assistierten Sterbefälle, prüft die Einhaltung der „Sorgfaltskriterien“ und legt die Daten in Jahresberichten der Öffentlichkeit vor. Von einem „Dammbruch“  kann keine Rede sein.

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Niederlande: Haltungen zur Sterbehilfe, 2018

Das Amt für Statistik der Niederlande hat die Umfrageergebnisse zur Sterbehilfe aus dem Jahr 2018 veröffentlicht. Danach befürworten 87 Prozent der erwachsenen Niederländer, dass die assistierte Sterbehilfe (in den Niederlanden: „Euthanasie“) unter bestimmten Umständen erlaubt sein solle. 8 Prozent sind unter allen Umständen dagegen, 5 Prozent sagen nichts dazu.

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USA: Beständige Mehrheit für legale Sterbehilfe

Unter dem Titel: “Americans‘ Strong Support for Euthanasia Persists” erläutert die Gallup-Forscherin Megan Brenan die zentralen Aspekte der Einstellung zur Sterbehilfe in den USA: „72 Prozent sagen, dass Ärzte in der Lage sein sollten, legal todkranken Patienten zu helfen, zu sterben. Weniger, 65 Prozent, unterstützen es ausdrücklich, auch wenn die Frage ‚Suizid begehen‘ beinhaltet; 54 Prozent halten ärztlich assistierten Suizid für moralisch akzeptabel.“

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25 Jahre Sterbehilfe in den Niederlanden

Zusätzlich zu den Jahresberichten der staatlichen Regionalen Kontrollkommissionen für Sterbehilfe der Niederlande (seit 2002) befragt eine Public-Health Forschergruppe (seit 1990) eine repräsentative Auswahl von Ärzten nach ihren Erfahrungen mit Sterbenden und ärztlicher Begleitung. Die Angaben der Ärzte gehen weit über den in Deutschland gebräuchlichen Begriff der Sterbehilfe hinaus und verweisen auf eine ideologische Schieflage der Debatte in Deutschland.

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Schweiz: Erwartungen der Älteren für ihr Lebensende

In der Schweiz ist das Thema der Selbstbestimmung am Lebensende weiter in der Diskussion. EXIT ließ die älteren Schweizer (50+) befragen, welche Gedanken sie zum Lebensende und zur Aufgabe der Ärzte haben. Eine Mehrheit der Schweizer plädiert dabei für Regelungen, die vergleichbar sind mit den Niederlanden, in denen der Hausarzt seine Patienten auch im Sterben begleiten kann.

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Sterbehilfe in den Niederlanden 2008 - 2014

In den Niederlanden ist die ärztliche Sterbehilfe erlaubt und per Gesetz präzise geregelt. Die staatliche Sterbehilfekommission („Euthanasiecommissie“) erfasst alle Sterbefälle, prüft die Einhaltung der „Sorgfaltskriterien“ und legt die Daten in Jahresberichten der Öffentlichkeit vor.

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